Person: Ockenfels, Axel

Die Zeit, 09.10.2017 | Lukas Koschnitzke

“Richard H. Thaler hat die Wirtschaftswissenschaften menschlicher gemacht […] Jetzt hat er den Wirtschaftsnobelpreis gewonnen. […] “Richard Thaler hat ganz revolutionäre Grundlagenarbeit für die Verhaltensökonomik gelegt”, sagt Axel Ockenfels, Professor an der Universität Köln und einer der international angesehensten Experten in Thalers Fachbereich. Die große Leistung des Wirtschaftsnobelpreisträgers liege darin, dass die Annahmen der klassischen Ökonomie heute viel häufiger infrage gestellt würden. […] Achim Wambach, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, lobt vor allem die typischen Verhaltensmuster, die Thaler mit seiner Forschung offengelegt habe. “In seinem Planer-Macher-Modell hat er beispielsweise gute Erklärungen dafür gefunden, wieso viele Menschen zwar langfristige Pläne machen, aber trotzdem häufig sehr kurzfristige Entscheidungen treffen”, sagt Wambach.”

Welt am Sonntag, 24.09.2017 | Tobias Kaiser

“Die Bundestagswahl ist vorbei und die Verhandlungen beginnen. Wie sie in solche Koalitionsgespräche gehen würden, haben drei Verhandlungsexperten der WAS verraten: […] Koalitionsverhandlungen sind für Spieltheoretiker sehr schwer zu analysieren, weil Ziele und Prinzipientreue der beteiligten Politiker oft nicht klar sind, erklärt Axel Ockenfels.”

RP Online, 06.09.2017 | Antje Höning

“Ökonomen lieben Rankings von Ländern und Unternehmen. Regelmäßig werden sie aber auch selbst bewertet. […] Und es sind viele Ökonomen aus Nordrhein-Westfalen unter den Top-Forschern. So kam Axel Ockenfels (Uni Köln) auf Platz 15, beim FAZ Ranking. […] Das “Handelsblatt” stellt in seinem gestern veröffentlichten Ranking allein auf die Forschungsstärke ab und hat mehr als 3000 Volkswirte verglichen. Hier liegt Holger Strulik, Wachstums- und Gesundheitsökonom der Universität Göttingen, auf Platz eins. Aber auch NRW-Forscher sind unter den Top 20: Matthias Sutter, experimenteller Wirtschaftsforscher in Köln, und Ansgar Belke, Makroökonom von der Uni Duisburg-Essen.”

In the recent Handelsblatt Economics Ranking 2017, Professors of the Center for Social and Economic Behavior (C-SEB) have once again …

Axel Ockenfels and Dirk Sliwka are among the most influential economists in Germany. This is evident from the recently published …

Die Welt, 01.06.2017 | o. A.

“Aufregung in der internationalen Politik: Die USA wollen aus dem vor Kurzem noch gefeierten Klimaabkommen von Paris aussteigen. Doch Wissenschaftler sehen die neuesten Pläne von Donald Trump gelassen. […] Axel Ockenfels, Professor für Ökonomie an der Universität zu Köln, meint dazu: „Eine Verweigerung der USA, mit den anderen Staaten der Welt am Tisch zu sitzen und zu kooperieren, könnte andere Länder anstecken“, und erklärt weiter, „kein Mensch und kein Staat lassen sich gerne von Trittbrettfahrern ausbeuten: Gegenseitigkeit ist das beherrschende Prinzip aller internationalen Kooperation.“”

Integrating measures to tackle climate change into regular economic policy will have a positive impact on economic growth over the …

Kölner Stadt-Anzeiger, 28.03.2017 | o. A.

“Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den Kölner Verhaltensökonomen Axel Ockenfels […] in einen internationalen Beirat zum Thema Klimaschutz berufen. […] Ockenfels befasst sich mit der Ausgestaltung von Märkten und ökonomischer Verhaltensforschung und dabei unter anderem mit der Frage, wie Klimaverhandlungen aussehen müssten, damit es zu internationalen Kooperationen kommt.”

RP Online, 28.03.2017 | Martin Kessler

“Seine spieltheoretischen Fähigkeiten soll Ockenfels jetzt für die Politik einsetzen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat den Professor in einen internationalen Beirat berufen. Der begleitet ein OECD-Projekt, das Vorschläge erarbeiten soll, um zu belastbaren Abkommen zur Reduzierung der Erderwärmung zu kommen.”

Prof Dr. Axel Ockenfels has been appointed as new member of the Scientific Advisory Council of the Center for European …

Axel Ockenfels has been appointed as a member of the advisory board of the OECD project ‘Growth, Investment and the …

The Academic Advisory Council of the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy (BMWi) published the survey “The Essential Role …

Süddeutsche Zeitung, 16.02.2017 | Lea Hampel

“Dieter Bär ist Blumenhändler, aber er könnte stundenlang über Ehrlichkeit philosophieren. Wann sind Menschen besonders ehrlich, wie bringt man sie dazu? […] Axel Ockenfels erforscht das Thema seit Jahren an der Universität zu Köln und hat mehrere Faktoren für Ehrlichkeit ausgemacht. Natürlich ist die Entdeckungswahrscheinlichkeit “ein wichtiger Einflussfaktor”, sagt der Ökonom. Wenn man glaubt, beobachtet zu werden, verhält man sich ehrlicher. […] Aber selbst in anonymen Situationen und wenn klar ist, dass keine Strafe folgt, hängt das Verhalten davon ab, was andere denken könnten.”

Forbes, 09.01.2017 | Hersh Shefrin

“[Hersh Shefrin] new book Behavioral Risk Management explains why deep seated psychological pitfalls underlie the biggest risk management failures from the last fifteen years, including our slow response to address global warming properly.[…] A very insightful volume […] lays out the missing components. The volume is titled Global Carbon Pricing: We Will If You Will. […] The authors of the introductory chapters that lay out the framework of the book are David MacKay, Peter Cramton, Axel Ockenfels, and Steven Stoft.”

FAZ, 03.02.2017

“Das weltweit gefeierte Klimaabkommen von Paris ist nach Auffassung des wissenschaftlichen Beirates beim Bundeswirtschaftsministerium nicht geeignet, das Ziel einer Begrenzung der Erderwärmung zu erreichen. […] Neben dem einheitlichen Mindestpreis für CO2-Emissionen sei es wichtig, alle Staaten am Klimaschutz zu beteiligen, heißt es in dem federführend von dem Kölner Ökonomen Axel Ockenfels bearbeiteten Papier.”

Wirtschaftswoche, 06.01.2017 | Mark Fehr

“Auch Ökonomen wie der Kölner Professor Axel Ockenfels und der in den USA forschende Martin Schmalz, die sich mit dem Thema verstärkt auseinandersetzen, wollen die Debatte nicht einseitig gegen die Vermögensverwalter führen. Es gehe darum, zwischen drei wichtigen Werten der Marktwirtschaft abzuwägen: dem Wettbewerb, dem Eigentumsrecht und der Risikostreuung.”

BMWi – Monatsschrift, 01.01.2017

“Um die Chancen solcher Innovationen dennoch sinnvoll zu nutzen, bietet es sich an, in regulatorischen Experimentierräumen (oder „Reallaboren“) das Zusammenspiel von Innovationen und Regulierung zu erproben. […] Prof. Dr. Axel Ockenfels (Universität zu Köln) erläuterte […] den Nutzen und die methodischen Herausforderungen der Experimentellen Wirtschaftsforschung in der Praxis.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.12.2016 | Axel Ockenfels

“Ist die Wirtschaftswissenschaft weltfremd und sind ihre Prognosen unnütz, wie Kritiker meinen? […] Ökonomen haben für fast jedes Phänomen ein passendes Modell – und auch für das Gegenteil.”

FAS, 18.12.2016 | Ulrike Malmendier, Axel Ockenfels

“Selbstüberschätzung gibt es auch an der Börse. Oft ist es klug, sich mit Finanzmarktgeschäften zurückzuhalten. Wenn mein Handelspartner mein Kauf- oder Verkaufsangebot für ein Wertpapier annimmt, bedeutet dies zuweilen, dass er etwas über den Wert des Papiers weiß, das ich nicht weiß. […] Die Kunst ist, seine Selbstüberschätzung klug und dosiert einzusetzen. Doch die Forschung zeigt: Nicht allen gelingt dies”, sagen Ulrike Malmendier und Axel Ockenfels.

Wirtschafts Woche, 02.12.2016 | Malte Buhse

“Immer mehr Techfirmen bauen eigene volkswirtschaftliche Abteilungen auf. Die Ökonomen sollen bei der Suche nach dem optimalen Geschäftsmodell helfen. […] ‘In einigen Technologieunternehmen wird inzwischen gearbeitet und geforscht wie an Topunis’, lobt Axel Ockenfels, Ökonomie-Professor an der Universität Köln und der bekannteste deutsche Ökonom, der Wirtschaftswissenschaft mit Technologie verbindet.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.12.2016 | Georg Giersberg

“Preise entscheiden über den Gewinn. Dennoch empfinden viele Unternehmen ihre eigene Preisgestaltung als unbefriedigend und suchen nach besseren Preisstrategien. […] Axel Ockenfels, Dozent für verhaltensorientierte Wirtschaftswissenschaft an der Universität Köln, warb für mehr Experimente in der Preisgestaltung.”

Harvard Business Manager, 12/2016 | Nora Kolhoff & Catiana Krapp

“In einer Umfrage gaben rund 1500 Amerikaner an, wie moralisch wichtig ihnen Gerechtigkeit ist. Dann bekamen alle je zehn Lose geschenkt, mit denen sie bis zu 500 Dollar gewinnen konnten; ihnen wurde aber gesagt, dass jeder zweite Teilnehmer leer ausgegangen sei. Sie sollten dann entscheiden, ob sie alles selbst behalten oder Lose an die anderen Teilnehmer abgeben wollten, um die Verteilung gerechter zu machen. Ein Kölner Forschungsteam verglich diese Entscheidungen mit den zuvor abgefragten moralischen Werten der Teilnehmer. Das Ergebnis: Wenn es viel zu gewinnen gab, verhielten sich die selbsterklärten Moralisten fast genauso egoistisch wie die anderen.”

Wirtschafts Woche, 26.11.2016 | Malte Buhse

“Online-Bewertungssysteme verleiten dazu, zu viele Negativ-Ratings zu vergeben, zeigt eine neue Studie. […] Bewertungssysteme […] sind wichtig, damit sich Kunden und Verkäufer auf Online-Marktplätzen vertrauen können. Doch nicht immer funktionieren diese Systeme so wie sie sollen, zeigt eine neue, noch unveröffentlichte Studie der Ökonomen Axel Ockenfels (Universität Köln), Gary Bolton (Universität Dallas) und Ben Greiner (Wirtschaftsuniversität Wien).”

Tages-Anzeiger, 01.11.2016 | Robert Mayer

“Die Aktionärsstrukturen börsenkotierter Unternehmen werden sich immer ähnlicher. Diese Gleichschaltung, so der Verdacht, untergräbt den Wettbewerb. […] Nach den USA ist diese Debatte nun auf Deutschland übergeschwappt. In einem Ende Juni erschienenen Beitrag für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ hielten die Professoren Axel Ockenfels und Martin Schmalz Folgendes fest: Einige, meist amerikanische Fondsgesellschaften erhöhen schrittweise ihre Anteile an zahlreichen Unternehmen und lassen so gemeinsame Eigentümerstrukturen zwischen (ehemaligen) Konkurrenten entstehen. ‘Dadurch erlangen sie (…) Einfluss auf das strategische Verhalten in wichtigen Märkten.’ Die Autoren ziehen daraus die Schlussfolgerung, ‘dass die Grösse von Fondsgesellschaften (…) auf die Agenda von Regulierungs- und Wettbewerbsbehörden’ gehöre.”

FIFA.com, 06.10.2016

“Im Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1974™ verpasste die niederländische Mannschaft trotz ihres ‘totalen Fussballs’ den krönenden Titelgewinn. […] Kurioserweise lieferte Neeskens mit seinem nicht wie geplant gelungenen Elfmeter offenbar einen Präzedenzfall, wie eine Studie von 2008 zeigt. In der Untersuchung mit dem Titel ‘The penalty duel and institutional design: Is there a Neeskens effect?’ von Wolfgang Leininger und Axel Ockenfels, wird Neeskens die Schaffung einer neuen Strategie bei Elfmetern zugeschrieben: Nach seinem Elfmeter wurde der Schuss in die Mitte des Tores zu einer akzeptablen Option für den Elfmeterschützen.”

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