Person: Ockenfels, Axel

Die Zeit, 13.10.2016 | Kolja Rudzio

„Der Nobelpreis für Ökonomie ehrt eine Theorie, welche die ganze Wirtschaftswelt berührt: Von Manageretagen bis zu Gefängniszellen. […] ‘Die Vertragstheorie, sagt etwa Axel Ockenfels ‘abstrahiert von vielen Komplexitäten des realen Verhaltens’. Das sei richtig und nützlich, um grundlegende Konzepte zu entwickeln. Ockenfels selbst, einer der renormiertesten deutschen Ökonomen, untersucht seit Jahren in Experimenten das beobachtbare Verhalten. Dabei zeigt sich in vielen Situationen, dass Menschen nicht nur rational handeln. Die Standardannahmen der Vertragstheorie muss man für solche Fälle erweitern und verfeinern: ‘Sie bietet dafür ein Fundament, auf dem man aufbauen kann’.”

FAZ, 04.10.2016 | Dennis Kremer

„Es macht nachdenklich, dass es gerade nicht die üblichen Weltuntergangspropheten sind, die derzeit Alarm schlagen. Nein, es handelt sich um angesehene Wirtschaftswissenschaftler, die nicht jeden Tag den Weg an die Öffentlichkeit suchen. Den Anfang, zumindest in Deutschland, machten die Wirtschaftsprofessoren Axel Ockenfels und Martin Schmalz mit einem Beitrag für die F.A.Z. („Die stille Gefahr für den Wettbewerb“, F.A.Z. vom 29. Juli 2016).”

VoxEU, 14.09.2016 | Benny Moldovanu, Axel Ockenfels

“Reinhard Selten, co-recipient of the 1994 Nobel Memorial Prize in Economic Sciences, passed away in August. […] Selten called himself a ‘methodological dualist’, making a sharp distinction between normative game theory and descriptive theories of social and economic interaction. Nobody else has made such substantial and important contributions to both lines of research.”

Handelsblatt, 05.09.2016, Nr. 171, S. 12 | Norbert Häring

„Deutschlands einziger Wirtschaftsnobelpreisträger war ein Pionier der Verhaltensökonomik. […] Auf dem Gebiet der experimentellen Wirtschaftsforschung gehört Deutschland heute zu den weltweit führenden Zentren. ‘Das ist ein Verdienst Seltens’, preist ihn Axel Ockenfels, einer seiner Schüler […].”

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.09.2016, Nr. 35, S. 24 | Axel Ockenfels

„Reinhard Selten hat das Konzept des Homo oeconomicus ins Wanken gebracht. Sein Schüler Axel Ockenfels erinnert sich. Ein Nachruf.”

Der Tagesspiegel, 01.09.2016 | dpa

„Reinhard Selten war der einzige Deutsche, der bisher den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten hat. Mit zwei amerikanischen Kollegen wurde er für seinen Beitrag zur Spieltheorie ausgezeichnet. ‘Die Wirtschaftswissenschaft hat Herrn Selten grandiose Antworten und wichtige Fragen in der Spieltheorie und Verhaltenswissenschaft zu verdanken, die die Forschung noch für Jahrzehnte beschäftigen werden’, sagte der Kölner Ökonom Axel Ockenfels, einer von Seltens Schülern, der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2016 | Philip Plickert

„Der Mathematiker und Ökonom Reinhard Selten ist tot, wie die F.A.Z. aus seinem Umfeld erfuhr. Er war der bisher einzige Deutsche, der jemals den Ökonomie-Nobelpreis erhalten hat. ‘Die Unabhängigkeit und Tiefe seines Denkens war einzigartig’, sagte Axel Ockenfels, einer von Seltens Schülern, dieser Zeitung.”

Handelsblatt, 02.09.2016 | Norbert Häring

„Reinhard Selten hat die Wirtschaftswissenschaften geprägt – vor allem das Verständnis der menschlichen Komponente. Deutschlands einziger Nobelpreisträger im Feld der Ökonomie ist im Alter von 85 Jahren gestorben. ‘Reinhard Selten wollte verstehen, wie Menschen Entscheidungen treffen. Ganz unbeeindruckt davon, wie sich die Wirtschaftswissenschaft entwickelte und was die Kollegen dachten, hat er unprätentiös, leidenschaftlich und vor allen Dingen unabhängig sein Ziel verfolgt’, schwärmt der renommierte Verhaltensökonom Axel Ockenfels vom Forschergeist seines akademischen Lehrers.”

We deeply regret to hear about the death of Reinhard Selten, who was a pioneer of behavioral research and game …

Axel Ockenfels and Matthias Sutter are among the most influential economists in Germany. This is evident from the recently published …

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2016 | Axel Ockenfels und Martin Schmalz

„Dass sich große Teile der Eigentumsrechte ganzer Industrien in wenigen Fondsgesellschaften bündeln führt zu einer Inkongruenz zwischen dem Gewinninteresse einer Firma und dem seiner Eigentümer. Dies untergräbt den Wettbewerb und hemmt den Wohlstand der Nationen.” Axel Ockenfels, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln und Martin Schmalz, Assistenzprofessor an der Universität von Michigan in Ann Arbor, erklären wie „gemeinsame Eigentümerstrukturen zwischen (ehemaligen) Konkurrenten entstehen” und dadurch „das strategische Verhalten in wichtigen Märkten” beeinflusst wird.

Süddeutsche Zeitung, 25.07.2016 | Catherine Hoffmann und Jan Willmroth

„Ökonomen nutzen heute Methoden, die spätestens seit dem Aufkommen von experimenteller Wirtschaftsforschung, Verhaltensökonomik und Neuroökonomie vielfältiger sind denn je. […] Heute schreiben Soziologen gemeinsam mit Ökonomen, Psychologen und Naturwissenschaftlern Papiere; Ökonomen wie der Kölner Professor Axel Ockenfels lassen sich von den Erkenntnissen verwandter Wissenschaften inspirieren.”

Axel Ockenfels receives the Albertus-Magnus-Award for the summer term 2016. The prize is awarded to him by the student body …

WirtschaftsWoche, 13.07.2016 | Kerstin Dämon

„Dirk Sliwka, Axel Ockenfels und Peter Werner von der Universität zu Köln haben sich mit dem Thema Gehaltstransparenz beschäftigt. Sie haben herausgefunden, dass bei Offenlegung der Gehälter in einem Unternehmen zwei Reaktionen auftreten: diejenigen, die durchschnittlich oder überdurchschnittlich verdienen sind plötzlich zufriedener und diejenigen, die weniger verdienen als ihre Kollegen, sind unzufriedener.”

Für seine Arbeit zum Themenfeld Electronic Market Design an der Schnittstelle von Informatik und Spieltheorie erhielt Herr Prof. Tuomas Sandholm …

Süddeutsche Zeitung, 17.05.2016 | Markus Balser, Michael Bauchmüller

“Wie die Wende auf Deutschlands Straßen kommt? Das neue Verkehrszeitalter ist nur einen 4000-Euro-Zuschuss pro Auto, mehr Ladesäulen und ein öffentliches Beschaffungsprogramm entfernt. So jedenfalls legten es die Ergebnisse des Auto-Gipfels Ende April im Bundeskanzleramt nahe. […] In einer Analyse von Ende April, […] lassen die führenden deutschen und europäischen Wissenschaftler des Gremiums kein gutes Haar an den finanziellen Kaufanreizen. Die 36 Mitglieder des Beirats zählen zum Who-is-Who der Wirtschaftswissenschaften. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, gehört dem Gremium ebenso an wie der Berliner Humboldt-Ökonom Charles B. Blankart, der Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Martin Hellwig, der Kölner Staatswissenschaftler Axel Ockenfels oder der ehemalige Chef des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn.”

WirtschaftsWoche, 01.05.2016 | Hans Jakob Ginsburg

„Ökonomie-Nobelpreisträger Alvin Roth über die Leistung der deutschen Ökonomen in Boomdisziplinen der Volkswirtschaftslehre wie derexperimentelle Wirtschaftsforschung: ‘Da müssen Sie sich keine Sorgen machen: Denken Sie nur an den Spieltheoretiker Reinhard Selten, den bisher einzigen deutschen Wirtschafts-Nobelpreisträger! Oder – als ein Beispiel von vielen – an Axel Ockenfels, der als Postdoc bei mir in den USA gearbeitet hat, jetzt in Köln lehrt und international zu den bedeutendsten experimentellen Ökonomen zählt. Das Schöne ist: Nationale Grenzen spielen in unserem Fach keine Rolle mehr.’”

FAZ, 18.04.2016 | Peter Cramton, Axel Ockenfels

„Strategisches Timing spielt eine wichtige Rolle bei Auktionen und an Börsen – kann aber die Markteffizienz bedrohen. Der Hochfrequenzhandel bereitet besondere Sorgen.” Was dagegen getan werden kann, erklären Peter Cramton von der Universität Maryland und Axel Ockenfels von der Universität zu Köln.

Universität zu Köln International, 17.03.2016 | Nina Maria Kohl

„Die Lücke zwischen Wissenschaft und wirklichem Leben schließen, das versteht Axel Ockenfels unter moderner Wirtschaftswissenschaft. Mit seiner Forschung in den Bereichen Spieltheorie, Verhaltensökonomik und Marktdesign wurde er bekannt. Heute beschäftigt er sich vorwiegend mit der Frage: Welche Faktoren das menschliche Handeln beeinflussen und wie man sich die Erkenntnisse für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zunutze machen kann? […] Professor Ockenfels verbrachte das letzte Jahr teilweise an der Stanford University in den USA und berichtet im folgenden Interview von seinen Erfahrungen.”

Süddeutsche Zeitung, 13.03.2016 | Axel Ockenfels, Thomas Gutmann

„‘Nieren von Nahestehenden können […] häufig aufgrund von Gewebeunverträglichkeit nicht transplantiert werden. In einem solchen Fall könnte ein Nierentausch das Problem beheben. […] Doch in Deutschland ist die Überkreuzspende verboten. Damit wird kriminalisiert, was ansonsten in unserer Gesellschaft als zutiefst altruistischer Akt mit höchster sozialer Anerkennung ausgezeichnet wird.’ Axel Ockenfels und Thomas Gutmann diskutieren in diesem Beitrag das Thema Überkreuzspende.”

Axel Ockenfels has been appointed as a member of the European Academy of Sciences (EURASC). The EURASC is a fully …

Forbes, 09.01.2016 | Hersh Shefrin

Like most New Year’s resolutions, the hope generated by the Paris climate accord last month will fade into disappointment. (…) A very insightful volume, published just a few months ago, lays out the missing components. The volume is titled Global Carbon Pricing: We Will If You Will, and its contributors include economists William Nordhaus, recent president of the American Economic Association who has been studying climate change for decades, and Nobel laureates Joseph Stiglitz and Jean Tirole. The authors of the introductory chapters that lay out the framework of the book are David MacKay, Peter Cramton, Axel Ockenfels, and Steven Stoft.

According the Global Thought Leader Index 2015 Axel Ockenfels belongs to the most influential thought leaders in Germany, Austria and …

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.12.2015 | Andreas Mihm

„Wirtschaftsführer und Ökonomen haben auf Anfragen der F.A.Z. enttäuscht auf den in Paris beschlossenen Klima-Vertrag reagiert. Sie befürchten Wettbewerbsnachteile durch fehlende Verpflichtungen der Schwellenländer. Dass die Selbstverpflichtungen der Staaten ausreichen, den Temperaturanstieg auf weniger als zwei, möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, halten die meisten Fachleute für ausgeschlossen. (…) Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels urteilt: ‘Im Vergleich zu den Ergebnissen vorheriger Klimakonferenzen ist Paris ein Erfolg. Gemessen an den Herausforderungen des Klimawandels ein Debakel’.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2015 | Johannes Pennekamp

„Der Gipfel von Paris ist zumScheitern verurteilt, sagen Ökonomen. Sie haben eine Idee, wie es besser klappen könnte. (…) Anstatt über CO2-Mengen zu sprechen, sollte über einen auf der ganzenWelt einheitlichen Preis für jede ausgestoßene Tonne CO2 verhandelt werden.” Axel Ockenfels ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Köln und Gründungsdirektor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung.

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