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In den Medien

Handelsblatt, 29.09.2021 | Axel Ockenfels

„Neben Finanzminister und Kanzlerkandidat hat Olaf Scholz seit Sonntag einen neuen Titel: Wahlsieger. Doch obwohl die SPD stärkste Kraft geworden ist, ist die Verhandlungssituation der Sozialdemokraten nahezu genauso schlecht wie die der Union, dem Wahlverlierer. […] Weil ein rot-grün-rotes Bündnis keine Mehrheit und eine erneute Große Koalition ausgeschlossen scheint, kommen die großen Parteien nur mit der Gnade von Grünen und FDP an die Macht. […] „Es ist verhandlungsstrategisch klug, dass sich Grüne und FDP zuerst abstimmen. So können sie ihre Verhandlungsmacht bestmöglich einsetzen“, sagt der Kölner Verhaltensökonom Axel Ockenfels.“

Presseinformationen Universität zu Köln, 28.09.2021 | U. Glogowsky, E. Hansen & S. Schächtele

„Die Mitte März 2020 beschlossenen Maßnahmen […] haben in den folgenden drei Wochen sowohl die Mobilität der Bevölkerung stark reduziert als auch die Ausbreitung von COVID-19 effektiv begrenzt. Das zeigt die aktuelle Studie eines internationalen Teams von Wirtschaftswissenschaftlern um Juniorprofessor Dr. Emanuel Hansen von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und Professor Dr. Ulrich Glogowsky von der Johannes Kepler Universität Linz. […] „Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass die frühen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Deutschland erfolgreich waren – entgegen wiederholter anderslautender Behauptungen in Teilen der Öffentlichkeit“, sagt Hansen. „Ohne diese Kontaktbeschränkungen wäre es wohl auch in Deutschland – wie in anderen europäischen Ländern – zu einer Überlastung des Gesundheitssystems gekommen.““ Link zur Studie

manager magazin, 29.09.2021 | Axel Ockenfels

„Die eigentlichen Wahlsieger sind die beiden kleinen Parteien. Der tiefere Grund dafür ist, dass die großen Parteien die Große Koalition ausgeschlossen haben […] Doch vermutlich kommt es für die großen nicht ganz so schlimm. In der Praxis kann eine starke Verhandlungsmacht nur selten in Gänze ausgespielt werden. […] Die Kunst klugen Verhandelns ist es deswegen, eine Balance zwischen Kooperation und Konflikt zu finden. Das gilt übrigens auch anderswo. Bei Einkaufsauktionen in der Unternehmenswelt ist es oft empfehlenswert, nicht den letzten Cent aus den Zulieferern herauszupressen, selbst wenn dies durch clevere Bietverfahren möglich wäre. […] Es ist dieses subtile Zusammenspiel von rationaler Strategie und vertrauensvoller Zusammenarbeit, das Verhandlungen so spannend macht.“

MT/Sprout, 02.09.2021 | Donovan van Heuven

„In een wereld die steeds complexer wordt, hebben we het meest aan ambivalente leiders. Zij maken minder denkfouten en nemen betere beslissingen. […] met betrekking tot leiderschap ziet Schneider dat er nog te weinig ruimte is voor ambivalentie: ‚Veel mensen hebben nog steeds dat beeld van de besluitvaardige leider die met de hand op tafel slaat. Maar dat is niet meer van deze tijd. Er zijn allerlei complexe situaties gaande, zoals de coronacrisis. Sommige leiders doen net of dit soort kwesties heel simpel zijn maar dat is juist helemaal niet zo.‘ Met alles dat we weten over ambivalentie ligt het voor de hand dat ambivalente leiders complexe situaties beter overzien – en daarin dus betere beslissingen nemen – omdat zij nadenken over zowel de negatieve als de positieve kanten.“ // Translation (by C-SEB): In an increasingly complex world, we benefit most from ambivalent leaders. They make fewer thinking errors and make better decisions. […] when it comes to leadership, Schneider believes there is still too little room for ambivalence: ‚Many people still have the image of the decisive leader who slams his hand on the table. But that is no longer appropriate. There are all kinds of complex situations, like the Corona crisis. Some leaders act as if these kinds of issues are very simple, but they are not at all.‘ With all that we know about ambivalence, it is obvious that ambivalent leaders are better at monitoring complex situations – and thus making better decisions in them – because they consider both the negative and the positive sides.

ECONtribute – Der Wirtschaftspodcast, 24.08.2021 | Felix Bierbrauer

„Den Klimawandel bekämpfen, die Wirtschaft nach der Pandemie wieder in den Schwung bringen und bezahlbares Wohnen für alle ermöglichen: Forschende des Exzellenzclusters liefern wissenschaftliche Evidenz zu zentralen Wahlkampfthemen. Im Staffelauftakt analysiert Prof. Dr. Felix Bierbrauer, Professor bei ECONtribute an der Universität zu Köln, mögliche Reformen des deutschen Steuersystems. Ist unser Steuersystem effizient? Sollten Besserverdienende höhere Steuern zahlen? Und wie realistisch sind Steuersenkungen nach der Pandemie?“

Handelsblatt, 05.08.2021 | Axel Ockenfels

„Im Handelsblatt-Interview äußert sich der Kölner Wirtschaftswissenschaftler Axel Ockenfels zu der Frage, wie das Impftempo gesteigert werden kann. Von einer allgemeinen Impfpflicht hält der Ökonom wenig. Besser sei eine Impflotterie, bei der nur Geimpfte gewinnen könnten. Aber auch Verhaltenseinschränkungen für Ungeimpfte würden die Impfquoten nach oben bringen. Um künftige Pandemien schneller zu bekämpfen, rät Ockenfels, die spieltheoretischen Erkenntnisse von Marktdesignern zu nutzen.“

Kölner Universitätsmagazin, 29.06.2021 | Clemens Kroneberg

„Tatsächlich begehen in fast allen Ländern der Welt Männer sehr viel häufiger Verbrechen – besonders Gewaltverbrechen – als Frauen. […] Professor Dr. Clemens Kroneberg […] ist überzeugt, dass es sinnvoll ist, mit Kindern frühzeitig Empathie und gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien einzuüben. Dies sollte auch ein fester Bestandteil des Schulklimas sein. „Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass später nur etwa 6 Prozent der Jugendlichen 75 Prozent aller Gewaltdelikte begehen. Es braucht daher auch gezieltere Maßnahmen, um potentielle Intensivtäter frühzeitig zu erkennen und in ihrer Entwicklung positiv zu beeinflussen“, sagt Kroneberg.“

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