Person: Wambach, Achim

Kreiszeitung, 16.11.2022 | Bona Hyun, Achim Wambach & Axel Ockenfels

„Die Gasspeicher sind gefüllt – mittlerweile hat der Füllstand die 100-Prozent-Marke geknackt. […] Ökonomen Axel Ockenfels und Achim Wambach warnen laut der Welt aus verschiedenen Gründen vor einem Zusammenbruch des Gasmarktes. […] Die Preissignale erreichen die Haushalte erst mit deutlicher Verzögerung, während die Gasnachfrage der Haushalte stark steigt. Die Verbraucher reagieren träge auf Änderungen von Großhandelspreisen. Der „Markt“ könnte bei der Preisfindung wegen der unflexiblen und trägen Nachfrage komplett versagen, schreiben die Ökonomen.“

Prof. Dr. Axel Ockenfels hat gemeinsam mit Prof. Achim Wambach, PhD beim ZEW Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim einen …

RedaktionsNetzwerk Deutschland, 10.11.2022 | Frank-Thomas Wenzel, Achim Wambach & Axel Ockenfels

„Die Bundesnetzagentur (BNetzA) meldete am Donnerstag einen täglichen Verbrauch für die vorige Woche von durchschnittlich knapp 1900 Gigawattstunden (GWh). […] Die Zahlen lassen darauf schließen, dass in vielen Wohnungen und Büros sehr vorsichtig an den Thermostatreglern gedreht wird. […] So warnen die beiden Ökonomen Axel Ockenfels (Uni Köln) und Achim Wambach vom Mannheimer Forschungsinstitut ZEW in einer aktuellen Studie vor einem möglichen Kollaps des Gasmarktes. Das kann passieren, wenn extreme Knappheit des Gasangebots mit „unflexibler Nachfrage“ verbunden ist.“

Focus Online, 11.11.2022 | Peter Kneffel, Achim Wambach & Axel Ockenfels

„Wie die „Welt“ berichtet, warnen die Ökonomen Axel Ockenfels und Achim Wambach vor einem Kollaps des Gasmarktes in diesem Winter. Das Problem ist klar: Wird es kalt, dann steigt die Gasnachfrage. […] Die Forscher Ockenfels (Uni Köln) und Wambach (Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung) warnen vor dem Einsetzen einer Teufelsspirale, sollte der Markt kippen. Massive Zahlungsausfälle könnten dazu führen, dass die Versorger keine neuen Gasimporte mehr finanzieren könnten. Auch die Gasspeicher könnten dann keine Versorgungssicherheit mehr garantieren, […]. Es könnte zu einer „bedrohlichen Schieflage“ kommen.“

Die Weltwoche, 21.10.2022 | Rainer Hank, Achim Wambach & Axel Ockenfels

„Der Ausstoss der weltweiten Treibhausgasemissionen liegt heute um rund 40 Prozent über dem Wert von 1990. […] In Wambachs Essay finden sich durchaus ökonomisch überraschende Erkenntnisse. Zum Beispiel jene, dass Fliegen innerhalb Europas keinen negativen Klimaeffekt hat. Denn der Flugverkehr nimmt am Europäischen Emissionshandel teil. Die Airline muss dafür Zertifikate kaufen in Höhe der Emissionen, die bei diesem Flug ausgestossen werden. […] Axel Ockenfels, Wirtschafts- und Verhaltensforscher aus Köln, wird nicht müde, zu erklären, dass es darum geht, „Gutes besser zu machen“.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.08.2022 | Clemens Fuest & Axel Ockenfels & Achim Wambach & Georg Zachmann

„Man kann […] unterschiedlicher Meinung sein, was die richtige Energiestrategie ist. […] Das Problem ist, dass die EU-Mitgliedstaaten zwar gemeinsam mehrere Sanktionspakete gegenüber Russland beschlossen haben, sich aber gerade im Energiesektor eher unkoordiniert auf nationale und sektorspezifische Abwägungen fokussieren. […] Putins Strategie ist eine Reaktion der daraus resultierenden Verwundbarkeiten. Europa sollte das Heft des Handelns wieder in die eigene Hand nehmen. Das setzt voraus, dass die Europäer bereit sind, im Energiesektor nationale Interessen hintanzustellen und gemeinsam zu handeln.“

Handelsblatt, 03.05.2022 |Peter Cramton, Axel Ockenfels & Achim Wambach

„Die Netzagentur führt aktuell eine Umfrage bei den 2500 größten Verbrauchern in der Industrie durch. Doch wie das Gas in einer Knappheitssituation am besten verteilt wird, dürfte sich auch so nicht vollständig beantworten lassen. „Das ist das altbekannte Problem einer Planwirtschaft“, erklären Cramton, Ockenfels und Wambach. Bei einer Auktion hingegen würde klar, wer es am dringendsten braucht […]. Das Problem: Die privaten Haushalte werden von der Preisentwicklung abgeschnitten, was den Anreiz zum Einsparen von Gas nimmt. Der Kompromiss könnte der Auktionsmechanismus sein. Die öffentliche Hand könnte für die Verbraucher mitbieten.“

Handelsblatt, 02.05.2022 | Peter Cramton, Axel Ockenfels & Achim Wambach

„Wer im Falle einer Verschlechterung der Versorgungslage das Gas bekommt und wer nicht, bestimmt, wie die Lasten auf alle Teile der Gesellschaft verteilt werden. […] Auktionen stellen das Gleichgewicht zwischen Nachfrage und der festgelegten, rationierten Angebotsmenge her. Den Zuschlag würden die Unternehmen bekommen, die die höchste Zahlungsbereitschaft haben […]. Die, die leichter substituieren können oder deren Produkte einfacher substituiert werden können, besitzen eine geringere Zahlungsbereitschaft und würden keinen Zuschlag bekommen – jedenfalls soweit sie keine kritische Aufgabe für die Wirtschaft und Gesellschaft übernehmen […].“

Handelsblatt, 24.03.2022 | Axel Ockenfels und Achim Wambach

„Solange wir uns nicht vollkommen von den Gas- und Öllieferungen Russlands abschotten, müssen alle energiepolitischen Entscheidungen des Westens, die Russlands Lieferungen betreffen, verhandelt werden. Explizit oder implizit, also am Verhandlungstisch oder durch Signale und Aktionen, wie es Putin gerade gemacht hat. […] So ist auch der jüngste Schachzug zu verstehen: An der Preisschraube könnte Putin leichter drehen, wenn die Zahlungen in Rubel erfolgen. […] So baut Putin eine Drohkulisse auf, mit dem Ziel, seine Verhandlungsposition zu verbessern. […] Zur Verbesserung der Verhandlungsposition der EU gehört auch, die eigene Verwundbarkeit zu reduzieren. Dafür sollte die EU die Vorbereitung auf ein mögliches Embargo mit aller Kraft vorantreiben, selbst wenn sie keines anstrebt. Und schließlich sollte der Westen seinen Handlungsraum ausbauen, um glaubwürdig signalisieren zu können, dass er Russland die Einnahmen aus Energieexporten teils streitig machen könnte. Vorschläge dafür, wie die Besteuerung russischer Energielieferungen, liegen vor.“

Am 10.12.2018 findet am ZEW in Mannheim die alljährliche Weihnachtsvorlesung der etwas anderen Art von Prof. Axel Ockenfels (Universität zu …

Badische Zeitung, 04.09.2018 | Bernd Kramer

„Wie werden neue Technologien die Wirtschaft und damit auch die Gesellschaft verändern? Und wie muss die Politik reagieren? Diese zwei Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung des Vereins für Socialpolitik (VfS) in Freiburg, dem größten Ökonomen-Treffen im deutschsprachigen Raum. […] Peter Cramton, Kölner Professor für Ökonomie, sagte, der Siegeszug der Elektronik schaffe die Voraussetzung für völlig neue Märkte. […] Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels sagte: ‚Die Digitalisierung bietet enorme Chancen und hat uns schon jetzt enorme Vorteile gebracht.'“

Die Zeit, 09.10.2017 | Lukas Koschnitzke

„Richard H. Thaler hat die Wirtschaftswissenschaften menschlicher gemacht […] Jetzt hat er den Wirtschaftsnobelpreis gewonnen. […] „Richard Thaler hat ganz revolutionäre Grundlagenarbeit für die Verhaltensökonomik gelegt“, sagt Axel Ockenfels, Professor an der Universität Köln und einer der international angesehensten Experten in Thalers Fachbereich. Die große Leistung des Wirtschaftsnobelpreisträgers liege darin, dass die Annahmen der klassischen Ökonomie heute viel häufiger infrage gestellt würden. […] Achim Wambach, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, lobt vor allem die typischen Verhaltensmuster, die Thaler mit seiner Forschung offengelegt habe. „In seinem Planer-Macher-Modell hat er beispielsweise gute Erklärungen dafür gefunden, wieso viele Menschen zwar langfristige Pläne machen, aber trotzdem häufig sehr kurzfristige Entscheidungen treffen“, sagt Wambach.“

Achim Wambach wird ab Frühjahr 2016 die Leitung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim übernehmen. Das ZEW ist …

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2015 | Heike Göbel

„Die Suche nach einem Nachfolger für Clemens Fuest als Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim ist beendet. An das dritte große deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut neben dem Münchner Ifo und dem Berliner DIW wechselt demnächst der 47 Jahre alte Volkswirt und Physiker Achim Wambach. (…) Wambach hält derzeit einen Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften an der Universität seiner Heimatstadt Köln und ist Direktor des dort angesiedelten Instituts für Wirtschaftspolitik.”

Axel Ockenfels, Matthias Sutter und Achim Wambach gehören zu den einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten …

Die Welt, 24.08.2015 | Axel Ockenfels, Achim Wambach

„Nachdem jahrelang zwischen dem Umweltministerium und dem Wirtschaftsministerium um den richtigen Kurs für die Energiewende gerungen wurde, hat die aktuelle Bundesregierung mit der Verlagerung der Energiepolitik in das Wirtschaftsministerium das Signal gegeben, die Energiewende verstärkt marktwirtschaftlich auszurichten. Folgerichtig führt das vorgestellte Weißbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie den Titel ‘Ein Strommarkt für die Energiewende’. […] Doch im Weißbuch zeigen sich Marktskepsis und fehlendes Marktverständnis auf gravierende Art.” Axel Ockenfels ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Köln und Gründungsdirektor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung. Achim Wambach ist Professor für Wirtschaftswissenschaft und Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln.

Süddeutsche Zeitung, 10.08.2015 | Caspar Busse

„Achim Wambach ist eigentlich Physiker und Mathematiker, dann erst kam er zur Volkswirtschaft. Heute ist er ein wichtiger Politik-Berater. […] ‘Man muss sich die wissenschaftliche Exzellenz erarbeiten, um dann mit diesem Wissen in die wirtschaftspolitische Beratung hineingehen zu können’, sagt er.”

Kölnische Rundschau, 12.12.2014 | Jens Meifert

„Weihnachten ist die ‘Ökonomie des Leidens’, sagt der Kölner Physiker und Mathematiker Achim Wambach – und weiß vermutlich gar nicht, wie recht er in jeder Hinsicht hat. Was er meint: Wer nicht beherzt das Ziel verfolgt, Freude zu bereiten, kann einpacken. Kostet nur Zeit und Geld. Ökonomisch gesehen total unsinnig. Und persönlich gesehen oft unerträglich.”

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