Kategorie: Medienberichterstattung

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.2021 | Johannes Pennekamp & Christian Geinitz

„Die Debatte um den Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca sorgt für eine langsamere Verimpfung. Eine Studie verdeutlicht nun, wie wichtig es ist, auch weniger wirksame Impfstoffe schnellstmöglich zu verimpfen. […] Axel Ockenfels, Marktdesigner der Universität Köln, schlägt vor, dass die am Ende eines Impftages übriggebliebenen Impfstoffe an Krankenhäuser, Arztpraxen und Feuerwehren verteilt werden. Sobald diese ausgestattet sind, solle der Rest allen Impfwilligen zugänglich gemacht werden. […] Verhaltensökonom Matthias Sutter, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, schlägt in dieselbe Kerbe: Aktuell müsse vor allem „darauf geachtet werden, dass keine Impfstoffe verschwendet werden“, sagte er.“

Handelsblatt, 25.02.2021 | Axel Ockenfels

„Risiken für die Versorgungssicherheit werden größer. Aber einem freien Strommarkt fehlen Anreize für Investitionen in die Versorgungssicherheit, warnt Axel Ockenfels. […] Märkte müssen sorgfältig ausgestaltet werden, damit sie sich resilient gegen systemische Risiken behaupten können. Das gilt für Strommärkte nicht anders als für Finanzmärkte und für digitale Plattformen. […] Stresstests wie zuletzt in Texas können unerträgliche Kosten verursachen. Kluges Marktdesign versucht, diese zu vermeiden.“

Handelsblatt, 03.02.2021 | Axel Ockenfels

„In der globalen Klimapolitik werden hehre Ziele vereinbart, aber nicht umgesetzt. Das ließe sich ändern, indem man sich auf klare Preise einigt statt auf Mengen, meint Axel Ockenfels. […] Verhandlungen über eine gemeinsame CO2-Presiuntergrenze haben die beste Chance auf Erfolg. […] Zuletzt hat sich der Internationale Währungsfonds hoffnungsvoll gezeigt, dass eine internationale CO2-Bepreisung möglich ist. Es gibt keine bessere Chance. Wir sollten sie ergreifen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.2020 | Dennis Kremer

„Nachhaltigkeit ist der Trend der Stunde. Steckt dahinter mehr als Marketing? […]. Die Sache ist kompliziert. Denn was im Falle eines kompletten Ausstiegs einer Fondgesellschaft aus klimaschädlichen Unternehmen passieren würde, beschreiben die Ökonomen Axel Ockenfels und Martin Schmalz so: „Die Kurse würden zunächst fallen, damit würde es für andere attraktiver, die Investments zu kaufen.“ […] Die neue Begeisterung fürs nachhaltige Investieren ist laut Ökonom Axel Ockenfels auf einen Wohlfühleffekt zurückzuführen […] .“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.12.2020, Nr. 297, S. 16 | Martin Bichler, Peter Gritzmann, Peter Cramton & Axel Ockenfels

„Mit der Corona-Pandemie ist ein alter Streit um die Zuteilung von Zeitfenstern (Slots) für Landungen und Abflüge an Flughäfen neu entflammt. […] Die Lufthansa AG [erhält] im Zuge der Corona-Krise Subventionen und Kredite […]. Als Bedingung erklärte sich die Fluggesellschaft bereit, einige Slots […] freizugeben. […] Es [ist] begrüßenswert, dass sich die Europäische Kommission für ein Auktionsverfahren entschieden hat, um die Slots der Lufthansa neu zu vergeben. Sie öffnet die Tür zu mehr Wettbewerb und zu einer besseren Nutzung der Kapazität an Deutschlands überlasteten Flughäfen.“

UoC Insights, 27.11.2020 | Christian Unkelbach im Interview

„Prof. Dr. Christian Unkelbach ist seit 2011 Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Psychologie am Department Psychologie der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. […] Seit 2016 ist Prof. Unkelbach Sprecher der DFG Forschungsgruppe 2150 „Die Relativität sozialer Kognition: Antezedenzien und Konsequenzen vergleichenden Denkens“ an der Universität zu Köln. […] Prof. Unkelbach spricht in unserem Interview u.a. über die bisherigen Forschungsergebnisse sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die laufende Forschungsarbeit.“

BMWi Monatsbericht Schlaglichter der Wirtschaftspolitik Dezember 2020, 24.11.2020 | Axel Ockenfels im Interview

„Das komplexe System von klimapolitisch induzierten Abgaben, Umlagen, Subventionen und Interventionen im deutschen Stromsektor hat den Markt in vielen Bereichen verdrängt. […] Es gibt gute Gründe, warum praktisch alle Experten und Wissenschaftsakademien eine stärkere Hinwendung zur CO2-Bepreisung empfehlen. […] Die Diskussion um den europäischen Grenzausgleich ist eine exzellente Gelegenheit, eine gemeinsame CO2-Bepreisung mit anderen Regionen der Welt voranzubringen.“

Handelsblatt, 14.11.2020 | Axel Ockenfels

„Die bisherigen Bemühungen um CO2-Reduktion haben nichts gebracht.[…] Erfolgversprechender wäre eine kraftvolle Forschungsförderung, die gewaltige Innovationskräfte freisetzen kann.[…] Das Ziel ist, durch Kreativität und Wettbewerb (irgend)eine grüne Technologie so günstig zu machen, dass fossile Brennstoffe wertlos werden.[…] Der Ausweg aus der Coronakrise ist eine kraftvolle Forschungsförderung […]. Die nationale Klimapolitik kann daraus lernen.“

ntv – Podcast „Ja. Nein. Vielleicht.“, 12.11.2020 | Axel Ockenfels – Interview von Verena Utikal

„Paul Milgrom und Robert Wilson haben in diesem Jahr den Wirtschaftsnobelpreis gewonnen, weil sie die Auktionstheorie „verbessert“ und „neue Formate für Versteigerungen“ entwickelt haben, so die Begründung der schwedischen Akademie der Wissenschaften. Aber was bedeutet es, die Auktionstheorie zu „verbessern“? Darüber spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal mit Axel Ockenfels von der Universität zu Köln.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.10.2020 | Philip Plickert

„Im Kampf gegen das Coronavirus und zur Entwicklung eines Impfstoffes bereitet Großbritannien erstmals einen Test mit jungen Freiwilligen vor, die sich absichtlich mit dem Virus anstecken lassen. […] Auch das Thema Bezahlung für die Ansteckungsversuche ist unter Medizinethikern ein Streitpunkt. […] Dazu hat der Kölner Verhaltensökonom Axel Ockenfels gemeinsam mit Sandro Ambuehl und dem Ökonomie-Nobelpreisträger Alvin Roth geforscht.“

WirtschaftsWoche, 13.10.2020 | Axel Ockenfels – Interview von Tina Zeinlinger

„Politiker und Unternehmen auf der ganzen Welt unterwerfen sich täglich den Regeln von Paul Milgrom und Robert Wilson. Mit ihrer Forschung rund um die perfekte Auktion haben die diesjährigen Gewinner des Wirtschaftsnobelpreises moderne Märkte revolutioniert – welchen Einfluss die beiden US-Ökonomen auf die Politik haben und warum ihre Analysen auch dem Steuerzahler zugutekommen, erklärt Ökonom Axel Ockenfels von der Wirtschaftsuniversität Köln im Interview. Er kennt die beiden Preisträger persönlich.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2020 | Maja Brankovic & Johannes Pennekamp

„Die Stanford-Ökonomen Paul Milgrom und Robert Wilson erhalten den Nobelpreis für Ökonomie. […] Aus ökonomischer Sicht sind Auktionen essentiell, weil sie Wettbewerb schaffen, zu einer effizienten und fairen Verteilung von Gütern führen können und Informationen zur Zahlungsbereitschaft liefern. Alles zusammen erhöht die gesellschaftliche Wohlfahrt. „Wie die Auktionen aufgebaut sind, ist extrem wichtig dafür, ob es auf Märkten zu guten Ergebnissen kommt“, sagte der Kölner Ökonom Axel Ockenfels, ein in Deutschland führender Forscher in diesem Bereich.“

Süddeutsche Zeitung, 20.08.2020 | Nikolaus Piper

„Axel Ockenfels, Verhaltensökonom an der Universität Köln, beschreibt das Problem der Kooperation in der Pandemie so: „Viele Menschen sind anfänglich sehr kooperationsbereit. Doch Kooperation ist leider fragil und löst sich oft mit der Zeit auf. […] Egoismus ist ansteckender als Altruismus.“ […] Ockenfels‘ Schluss: „Eine kluge Kommunikation über die Sachverhalte und die Verhaltensnorm der Mehrheit der Deutschen kann den Gemeinschaftsgeist im Kampf gegen das Virus stärken.“

BBC Future, 13.08.2020 | David Robson

„A simple mathematical mistake may explain why many people underestimate the dangers of coronavirus, shunning social distancing, masks and hand-washing. […] In March, Joris Lammers at the University of Bremen in Germany joined forces with Jan Crusius and Anne Gast at the University of Cologne to roll out online surveys questioning people about the potential spread of the disease. Their results showed that the exponential growth bias was prevalent in people’s understanding of the virus’s spread, with most people vastly underestimating the rate of increase.“

Handelsblatt, 31.07.2020 | Torsten Riecke

„Der Marktmechanismus schafft es in der Corona-Pandemie nicht, mögliche Impfstoffe dorthin zu leiten, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Darauf weist der Kölner Verhaltensökonom Axel Ockenfels hin. „In Notlagen kann es ethische und ökonomische Gründe geben, die Endnachfrager vor großen Preisschocks zu schützen“, sagt Ockenfels im Interview mit dem Handelsblatt. Er schlägt deshalb vor, die Impfstoffe unter Aufsicht des Staates mithilfe von Algorithmen zu verteilen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.07.2020 | Niklas Záboji

„Wenn Marktteilnehmer mehr Klimaschutz betreiben wollen, als sie müssten, ist ein fester CO2-Preis dem Emissionshandel überlegen. […] Dass der freiwillige Beitrag von Unternehmen und Verbrauchern ein Argument für eine Steuer ist, hat das Ökonomentrio Axel Ockenfels (Universität Köln), Peter Werner und Ottmar Edenhofer in einem aktuellen Aufsatz für die Fachzeitschrift „Nature Sustainability“ einmal mehr betont. Die Autoren haben dafür ein recht simples Experiment durchgeführt: Studienteilnehmer schlüpften in die Rolle von „Produzenten“ und sollten ihren Gewinn maximieren. Dabei zeigte sich tatsächlich eine Bereitschaft, freiwillig auf einen Teil der Erlöse zu verzichten, sofern die Produktion Klimagase freisetzt.“

Süddeutsche Zeitung, 03.07.2020 | Peter Cramton, Axel Ockenfels, Alvin E. Roth & Robert B. Wilson

„Extremsituationen wie die Corona-Pandemie bringen das System von Angebot und Nachfrage aus dem Tritt. Gezielte Eingriffe des Staates können dann helfen, gefährliche Engpässe zu vermeiden. […] Nach welchen Regeln und Algorithmen soll in einer Krise medizinisches Equipment verteilt werden? […].Im Laufe der Jahre hat die Marktdesignforschung viele Werkzeuge entwickelt, darunter auch solche, die helfen können, knappe Medizingüter zu verteilen.“

WirtschaftsWoche, 26.06.2020 | Tina Zeinlinger

„Wie lassen sich Gesundheitsgüter fair verteilen? Eine Studie sagt: über Algorithmen. […] Laut den Ökonomen Axel Ockenfels und Peter Cramton gab es ein „chaotisches Gerangel um knappe Güter […]“. Die beiden Volkswirte der Uni Köln haben daher mit ihren US-Kollegen Alvin Roth und Robert Wilson ein Modell entworfen, das lebensschützende Ressourcen so verteilt, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind.“

ZEIT, 24.04.2020

„Corona und Kontaktverbot scheinen schon wieder fast vergessen […]. Für den Sozialpsychologen Andreas Glöckner von der Universität Köln sind Ermüdungserscheinungen nach wochenlanger Quarantäne ein Stück weit normal“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.04.2020 | Peter Cramton & Axel Ockenfels

„In der Corona-Pandemie werden lebensrettende Ressourcen knapp. […] Die Marktdesignforschung stellt verschiedene Methoden zur Verfügung, um schwierige Zuteilungsprobleme auch ohne Preissteuerung bestmöglichst zu lösen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.04.2020 | Erwin Böttinger, Axel Ockenfels & Achim Wambach

„Nachdem die Bundesregierung den Wirtschaftsstabilisierungsfonds verabschiedet hat, um die Folgen der Stilllegung der deutschen Gesellschaft und Wirtschaft zu begrenzen, steht nun die Suche nach dem richtigen Weg aus diesem „Shutdowm“ ganz oben auf der politischen Agenda. Digitale Lösungen können dabei eine entscheidene Rolle spielen. Dafür muss erlaubt sein, Freiheitsrechte auch in der Online-Welt temporär einzuschränken.“

In-Mind, 23.03.2020 | Jan Crusius

„Die große Gefahr des Coronavirus liegt darin, dass eine zu schnelle Ansteckung von vielen Menschen das Gesundheitssystem überfordert. Psychologische Forschung zeigt, dass es Menschen sehr schwer fällt, exponentielle Entwicklungen intuitiv zu erfassen. Darin könnte ein Grund liegen, warum einige das Risiko immer noch unterschätzen.“

In-Mind, 16.03.2020 | Oliver Genschow

„In Zeiten der Coronavirus-Krise haben Hamsterkäufe Hochkonjunktur. […] Zwei psychologische Prinzipien können dieses Kaufverhalten gut erklären. Das Prinzip der Knappheit […] [und] das Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiungen.“

SOLARIFY, 19.02.2020

„Analyse von Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels: Deutsches Klimapaket hat das Zeug, positive Kettenreaktion auszulösen. […] Gestützt auf Erkenntnisse der Spieltheorie analysieren die Autoren systematisch, welche Konsequenzen diese veränderte Konstellation für die globalen Klimaverhandlungen hat. […] Laut der Analyse stärkt die Kombination aus CO2-Preis und konditionalen Transfers den globalen Prozess auf dreifache Weise: Erstens werden die nationalen Selbstverpflichtungen vergleichbar; zweitens entsteht die Basis für stabile Kooperation, ein System reziproker Belohnungen für Pioniere und Bestrafungen von Trittbrettfahrern; und drittens verteilt sich die Last gerecht nach verursachten Emissionen, also jeweiligem Entwicklungsstand.“

ZfK – Zeitung für kommunale Wirkschaft, 18.02.2020

„Die Opposition aber auch Umweltschützer lassen kein gutes Haar am Klimapaket der Bundesregierung. Eine aktuelle Analyse kommt zu einer sehr viel positiveren Einschätzung und begründet das vor allem mit der Rolle der CO2-Bepreisung. Von dem jüngst beschlossenen Klimapaket der Bundesregierung gehen wichtige Impulse aus, die den Klimaschutz auf internationaler Ebene weiter vorantreiben werden. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Analyse der Ökonomen Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels. […] Das Wichtigste am Klimapaket sei demnach nicht die Wirkung im Inland, sondern der Versuch, die CO2-Bepreisung in den Fokus zu rücken.“