Category: in the media

Süddeutsche Zeitung, 03.07.2020 | Peter Cramton, Axel Ockenfels, Alvin E. Roth & Robert B. Wilson

“Extremsituationen wie die Corona-Pandemie bringen das System von Angebot und Nachfrage aus dem Tritt. Gezielte Eingriffe des Staates können dann helfen, gefährliche Engpässe zu vermeiden. […] Nach welchen Regeln und Algorithmen soll in einer Krise medizinisches Equipment verteilt werden? […].Im Laufe der Jahre hat die Marktdesignforschung viele Werkzeuge entwickelt, darunter auch solche, die helfen können, knappe Medizingüter zu verteilen.”

WirtschaftsWoche, 26.06.2020 | Tina Zeinlinger

“Wie lassen sich Gesundheitsgüter fair verteilen? Eine Studie sagt: über Algorithmen. […] Laut den Ökonomen Axel Ockenfels und Peter Cramton gab es ein „chaotisches Gerangel um knappe Güter […]“. Die beiden Volkswirte der Uni Köln haben daher mit ihren US-Kollegen Alvin Roth und Robert Wilson ein Modell entworfen, das lebensschützende Ressourcen so verteilt, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind.”

ZEIT, 24.04.2020

“Corona und Kontaktverbot scheinen schon wieder fast vergessen […]. Für den Sozialpsychologen Andreas Glöckner von der Universität Köln sind Ermüdungserscheinungen nach wochenlanger Quarantäne ein Stück weit normal”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.04.2020 | Peter Cramton & Axel Ockenfels

“In der Corona-Pandemie werden lebensrettende Ressourcen knapp. […] Die Marktdesignforschung stellt verschiedene Methoden zur Verfügung, um schwierige Zuteilungsprobleme auch ohne Preissteuerung bestmöglichst zu lösen.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.04.2020 | Erwin Böttinger, Axel Ockenfels & Achim Wambach

“Nachdem die Bundesregierung den Wirtschaftsstabilisierungsfonds verabschiedet hat, um die Folgen der Stilllegung der deutschen Gesellschaft und Wirtschaft zu begrenzen, steht nun die Suche nach dem richtigen Weg aus diesem “Shutdowm” ganz oben auf der politischen Agenda. Digitale Lösungen können dabei eine entscheidene Rolle spielen. Dafür muss erlaubt sein, Freiheitsrechte auch in der Online-Welt temporär einzuschränken.”

In-Mind, 23.03.2020 | Jan Crusius

“Die große Gefahr des Coronavirus liegt darin, dass eine zu schnelle Ansteckung von vielen Menschen das Gesundheitssystem überfordert. Psychologische Forschung zeigt, dass es Menschen sehr schwer fällt, exponentielle Entwicklungen intuitiv zu erfassen. Darin könnte ein Grund liegen, warum einige das Risiko immer noch unterschätzen.”

In-Mind, 16.03.2020 | Oliver Genschow

“In Zeiten der Coronavirus-Krise haben Hamsterkäufe Hochkonjunktur. […] Zwei psychologische Prinzipien können dieses Kaufverhalten gut erklären. Das Prinzip der Knappheit […] [und] das Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiungen.”

bizz energy – Das Wirtschaftsmagazin für die Energiezukunft, 18.02.2020 | Jörg Staude

“Mit dem Einstieg Deutschlands in einen nationalen CO2-Preis gibt es Grund zur Hoffnung, dass dieses Instrument auch international endlich den Durchbruch schafft, meinen Ökonomen um den Chef des Mercator-Instituts MCC, Ottmar Edenhofer. […] Auch wenn Deutschland beim CO2-Preis hinterherhinkt, könnte der hiesige Einstieg jedoch mehr bewirken, als die reinen Zahlen hergeben. […] Für Edenhofer hat das deutsche Klimapaket sogar das Zeug dazu, eine ‘positive Kettenreaktion’ auszulösen. Das Wichtigste am Klimapaket sei nicht die Wirkung im Inland, sondern vielmehr ‘der potenzielle Beitrag zur Lösung des internationalen Koordinations- und Kooperationsproblems’.”

SOLARIFY, 19.02.2020

“Analyse von Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels: Deutsches Klimapaket hat das Zeug, positive Kettenreaktion auszulösen. […] Gestützt auf Erkenntnisse der Spieltheorie analysieren die Autoren systematisch, welche Konsequenzen diese veränderte Konstellation für die globalen Klimaverhandlungen hat. […] Laut der Analyse stärkt die Kombination aus CO2-Preis und konditionalen Transfers den globalen Prozess auf dreifache Weise: Erstens werden die nationalen Selbstverpflichtungen vergleichbar; zweitens entsteht die Basis für stabile Kooperation, ein System reziproker Belohnungen für Pioniere und Bestrafungen von Trittbrettfahrern; und drittens verteilt sich die Last gerecht nach verursachten Emissionen, also jeweiligem Entwicklungsstand.”

ZfK – Zeitung für kommunale Wirkschaft, 18.02.2020

“Die Opposition aber auch Umweltschützer lassen kein gutes Haar am Klimapaket der Bundesregierung. Eine aktuelle Analyse kommt zu einer sehr viel positiveren Einschätzung und begründet das vor allem mit der Rolle der CO2-Bepreisung. Von dem jüngst beschlossenen Klimapaket der Bundesregierung gehen wichtige Impulse aus, die den Klimaschutz auf internationaler Ebene weiter vorantreiben werden. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Analyse der Ökonomen Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels. […] Das Wichtigste am Klimapaket sei demnach nicht die Wirkung im Inland, sondern der Versuch, die CO2-Bepreisung in den Fokus zu rücken.”

Süddeutsche Zeitung, 17.12.2019 | Bastian Brinkmann

“‘Es gäbe kein Klimaproblem, wenn jedes Land sein eigenes Klima hätte’, sagt Axel Ockenfels. Der Klimawandel ist für ihn ein internationales Kooperationsproblem. Es sei vergleichsweise leicht, immer ambitioniertere Ziele auszurufen, wie viel CO₂ ein einzelnes Land bis zum Jahre soundso einsparen wolle. Das reiche aber nicht aus, denn es gebe nicht ausreichend Anreize für das einzelne Land, dieses Ziel wirklich zu verfolgen. Und es gibt andererseits quasi keine Strafen, wenn nicht genug reduziert wird. Damit Kooperationen in der Spieltheorie klappen, braucht es etwas, was die Forscher Reziprozität nennen. Gemeint ist: Ich mache das, wenn du es auch machst. Der Klimawandel müsse mit verpflichtenden Regeln für alle Länder angegangen werden, fordert Ockenfels.”

report-K, 26.09.2019 | Christoph Mohr

“Unter den 30 einflussreichsten Ökonomen finden sich zwei aus Köln: Michael Hüther (Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln) auf Platz 14 und der Uni Köln-Professor Axel Ockenfels auf Platz 30. Während Hüther in der Wissenschaft kaum etwas zu melden hat, verdankt er sein Standing der Medienpräsenz und dem Gehör, das ihm die Politik zu schenken scheint. Bei Ockenfels ist es genau umgekehrt: Sein gutes Abschneiden ist fast ausschließlich Ergebnis seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Was im Übrigen erstaunlich ist: Ockenfels, früh mit Arbeiten zur Spieltheorie und Verhaltensökonomie als einer der Jungstars der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland gehandelt und seit 2003 Professor in Köln, ist zwar ein ausgewiesener Wissenschaftler. Aber gerade seine jüngsten Arbeiten zur Klimapolitik, zum CO2-Bepreisung (carbon pricing) sollten ihm eigentlich ein breites öffentliches Interesse bescheren.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2019 | Kai Carstensen & Stefan Kooths

“Das Weltklima kann nur in dem Maße zum Ziel wirtschaftlichen Handelns werden, wie der Mensch in der Lage ist, die weitere Erderwärmung aufzuhalten. Andernfalls ist das Klima Teil der Umweltbedingungen, an die wir uns wohl oder übel anpassen müssen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Mensch für die bereits eingetretene Erwärmung verantwortlich ist, sondern darauf, ob er eine zukünftige Erwärmung verhindern kann. Das eine impliziert nicht das andere. […] Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels hat dies treffend als das größte Koordinationsproblem der Menschheitsgeschichte bezeichnet. Ob es gelöst werden kann, ist nicht ausgemacht.”

Kölner Stadt-Anzeiger, 08.10.2019 | Rüdiger Heimlich

“Eisschilde schrumpfen, Meeresspiegel steigen, Klimazonen und Ökosysteme verlagern sich. 2018 war das bisher wärmste Jahr in Deutschland seit der Aufzeichnung der Wetterdaten. Doch welche Ursache hat welche Wirkung? Rund um den Globus forschen Wissenschaftler über die Faktoren, die das weltweite Wetter beeinflussen, entwickeln Klimamodelle und berechnen Klimaszenarien. Doch wie zuverlässig sind ihre Vorhersagen? Im Wintersemester beschäftigt sich die Ringvorlesung der Kölner Universität mit all diesen Fragen: „Was wir über den Klimawandel sicher wissen?“ – In 13 Vorträgen werden hochkarätige Klimaforscher an jedem Montag über das Wetter und das Klima sprechen. […] Der Kölner Wirtschaftswissenschaftler Axel Ockenfels wird sich am 28. Oktober mit der Wirkungslosigkeit bisheriger internationaler Klimavereinbarungen beschäftigen und damit, wie das Kooperationsproblem gelöst werden könnte.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.09.2019 | Niklas Záboji

“Die wichtigste Herausforderung von allen ist die internationale Koordination von Klimaschutz. Im vergangenen Jahr war der Anstieg der globalen CO2-Emissionen größer als die Menge aller Emissionen in Deutschland. Außerdem werden Emissionen durch nationale Politiken oft nur verschoben. So wäre es zum Beispiel naiv zu glauben, dass das Öl, das wir nicht verfeuern, in der Erde bleiben und nicht woandershin verkauft werden würde. Wenn es also nicht nur um Wohlfühlpolitik gehen soll, ist die alles entscheidende Frage, wie wir andere Länder dazu bringen können, mitzuziehen.”

WirtschaftsWoche, 13.08.2019 | Stefan Recclus

“Eigentlich gibt es das perfekte Instrument für den globalen Klimaschutz längst: den Handel mit Emissionszertifikaten. Würden alle Länder und Branchen in sein System einbezogen, ließen sich Kapitalismus und Klimaschutz versöhnen. Die Anzahl der Zertifikate wäre begrenzt und mit ihr die globalen Emissionen. […] ´Es wäre großartig’, sagt Ockenfels, ´wenn wir uns international auf eine gemeinsame Verpflichtung einigen könnten.'”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.07.2019 | o.A.

“Diese Woche Donnerstag kommt das Klimakabinett der Bundesregierung zu seiner nächsten Sitzung zusammen […]. Nach dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich nun auch der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums mit Vorschlägen zur Bepreisung von Treibhausgasen wie CO2 zu Wort gemeldet. Dem Gremium gehören mehr als 30 renommierte Ökonomen an, darunter der Kölner Volkswirt Axel Ockenfels. […] In seinem Gutachten, plädiert der Beirat für eine Verknüpfung von CO2-Steuer und Emissionshandel.”

Wirtschafts Woche, 28.06.2019 | Axel Ockenfels

“Ein nationaler Alleingang in der Klimapolitik ist sinnlos und teuer. Nötig sind internationale Kooperation und ein globaler CO2-Preis.[…] Weltweit wuchs die fossile Energieerzeugung schneller als die Produktion aus erneuerbaren Quellen. Von einer radikalen Reduktion der Emissionen, die für die Einhaltung der Klimaziele nötig wäre, ist auf der Weltbühne nichts zu sehen. In Deutschland uns Europa setzen wir diesem globalen trend deutsche oder europäische Reduktionsziele entgegen. Doch es gibt kein deutsches oder europäisches Klima, und für das Klima ist es unerheblich, wo CO2 emittiert wird.”

Sachverständigengutachten für den Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestags, Januar 2019 | Dorothea Kübler und Axel Ockenfels

“Unserer Überzeugung nach ist es […] wichtig, Lebendspenden, die insbesondere im Falle von Nieren-und Lebertransplantationen möglich sind, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sondern sie im Gegenteil stärker in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken. Lebendspenden werden bisher in Deutschland sehr viel seltenerer möglich als in vielen anderen ähnlich entwickelten Ländern. Das trägt zur im internationalen Vergleich geringen Anzahl von Organspenden in Deutschland bei.”

Handelsblatt, 24.05.2019 | Prof. Dr. Bert Rürup

“In seinem am Montag erschienenen jüngsten Gutachten hat sich der „Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium“ des Problems der vom Individualverkehr überfüllten Innenstädte angenommen. Die Federführung für diese Expertise lag bei Axel Ockenfels, der ein höchst anerkannter Professor für Spieltheorie und Marktdesign an der Kölner Universität ist. ”

Focus Online, 25.05.2019 | o.A.

“Im Kampf gegen Staus und schlechte Luft befürworten FDP und Grüne grundsätzlich eine Maut für Innenstädte. […] Der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums hat diese Woche eine City-Maut vorgeschlagen. Die Straßen effektiver zu nutzen sei das Ziel, sagt der Kölner Ökonom Axel Ockenfels, der Mitglied in dem Gremium ist. Es gehe nicht darum, Autos aus der Stadt zu verbannen. Durch eine Maut seien aber teilweise doppelt so viele Fahrten ohne Stau möglich.”

Handelsblatt, 20.05.2019 | Klaus Stratmann & Daniel Delhaes

“Wissenschaftliche Berater der Bundesregierung sorgen mit neuen Vorschlägen für Aufsehen. Sie fordern eine Maut für die Innenstädte.[…] Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels war federführend an der Ausarbeitung des Vorschlags beteiligt. […] Der Weg hin zu einem modernen und effizienten Verkehrsmarkt könne schrittweise erfolgen, über Mautsysteme, deren Reichweite zunehmend ausgedehnt und deren Preise schrittweise dynamisiert werden könnten, schreiben die Ökonomen.”

Süddeutsche Zeitung, 19.05.2019 | Kristiane Ludwig

“In der Diskussion um eine Gebühr für Autofahrer in deutschen Innenstädten hat auch eine Gruppe namhafter Wissenschaftler (u.a. Axel Ockenfels) der Bundesregierung nahegelegt, sich mit einer Citymaut auseinanderzusetzen. ‘In Zeiten großer Belastung können so – oft schon durch vergleichsweise niedrige Preise und geringe Verhaltensänderungen – Staus und zu hohe Emissionen vermieden werden’, heißt es in einem Brief des Wissenschaftlichen Beirats für Wirtschaft und Energie an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).”

Heise Online, 06.05.2019 | Andreas von Westphalen

“Allen Unkenrufen zum Trotz ist der Mensch kein Homo oeconomicus, sondern mit einem faszinierenden Gerechtigkeitsgefühl gesegnet. […] Der Wirtschaftsprofessor Axel Ockenfels erklärt, welches Verhalten man von einem wahren Homo oeconomicus erwarten sollte: […] Die Investition wird minimiert. Der Gewinn maximiert. Der Habgier [wird so] Genüge getan. [Jedoch zeigen Experimente], dass sich Menschen so gut wie nie verhalten, wie es die Wirtschaftswissenschaft vorhersagt.”

Wissenschaftlicher Beirat, 30.04.2019 | Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats

“‘Deutschland steht im Stau und bekommt verkehrsbedingte Umweltprobleme nicht in den Griff. Marktorientierte Lösungsansätze in Verbindung mit moderner Technologie sind eine Chance, diesen Herausforderungen zu begegnen. Ein Preismechanismus, der die sozialen Kosten des Verkehrs in den privaten Kosten der Straßennutzung widerspiegelt, adressiert Staus und Luftverschmutzung in effizienter Weise. […] Der Weg hin zu einem modernen und effizienten Verkehrsmarkt kann schrittweise erfolgen, über Mautsysteme, deren Reichweite zunehmend ausgedehnt und deren Preise schrittweise dynamisiert werden können. […]'”.