Month: November 2015

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2015 | Johannes Pennekamp

„Der Gipfel von Paris ist zumScheitern verurteilt, sagen Ökonomen. Sie haben eine Idee, wie es besser klappen könnte. (…) Anstatt über CO2-Mengen zu sprechen, sollte über einen auf der ganzenWelt einheitlichen Preis für jede ausgestoßene Tonne CO2 verhandelt werden.” Axel Ockenfels ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Köln und Gründungsdirektor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung.

Co-operative News, 30.11.2015 | Marie-Claire Kidd

„Co-operation and co-operatives are underrepresented at COP 21, say academics and co-operators. (…) In the journal ‘Nature’, David J. C. MacKay, Peter Cramton, Axel Ockenfels and Steven Stoft say the current ‘pledge and review’ approach to cutting carbon emissions should be replaced with a co-operative approach. (…) ‘If some nations sit back and rely on others’ efforts, the incentives for anyone to act are weakened.’ (…) ‘Negotiations need to be designed to realign self-interests and promote co-operation. A common commitment can assure participants that others will match their efforts and not free-ride’.”

Deutsche Welle, 27.11.2015 | Andreas Becker

„Die Verhandlungen beim UN-Klimagipfel in Paris müssen scheitern, weil die Spielregeln falsch sind, sagen Wissenschaftler. Dabei könnte alles so einfach sein, wenn man auf das Prinzip der Gegenseitigkeit setzen würde. (…) MacKay und die Ökonomen Peter Cramton, Axel Ockenfels und Steven Stoft glauben, dass sich die Kluft zwischen nationalen Interessen und globalem Klimaschutz einfach überbrücken ließe. Statt endlos über Emissionsziele zu feilschen, sollte die Weltgemeinschaft über einen global einheitlichen Preis für Kohlendioxidemissionen verhandeln – und dabei das Prinzip der Gegenseitigkeit beachten.”

Kölner Universitäts Magazin, 23.11.2015 | Eva Schissler

„Das International Faculty Program bringt renommierte Wissenschaftler aus aller Welt nach Köln und ermöglicht Studierenden und Doktoranden so einen Blick über den eigenen Tellerrand.(…) Im Exzellenz Center schmieden Axel Ockenfels und Peter Cramton (…) bereits neue Pläne: Sie wollen ein amerikanisches Market Design Netzwerk ins Leben rufen, in dem Wissenschaftler und Praktiker aus Wirtschaft und Politik sich über die neuesten Entwicklungen austauschen können. Das Kölner Center of Excellence for Social and Economic Behavior wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Jedes Jahr soll eine Konferenz stattfinden.”

As of spring 2016, Achim Wambach will be the new president of the Centre for European Economic Research (ZEW) in …

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2015 | Heike Göbel

„Die Suche nach einem Nachfolger für Clemens Fuest als Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim ist beendet. An das dritte große deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut neben dem Münchner Ifo und dem Berliner DIW wechselt demnächst der 47 Jahre alte Volkswirt und Physiker Achim Wambach. (…) Wambach hält derzeit einen Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften an der Universität seiner Heimatstadt Köln und ist Direktor des dort angesiedelten Instituts für Wirtschaftspolitik.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2015 | Johannes Pennekamp

“Ein Durchbruch ist bei der Weltklimakonferenz in Paris nicht absehbar. Forscher sind ernüchtert – und warnen weiter. Doch welchen Stellenwert haben ihre Prognosen? Der Kölner Spieltheoretiker Axel Ockenfels (…) beklagt, dass beinahe sämtliche Erkenntnisse der Kooperationsforschung beim ‘Design’ der UN-Verhandlungen missachtet würden. In einem Beitrag mit anderen Autoren, der kürzlich in ‘Nature’ erschienen ist (‘Price carbon – I will if you will’), macht er sich dafür stark, nicht auf Grundlage freiwilliger Selbstverpflichtungen der Staaten zu verhandeln, sondern einen füralle verbindlichen CO2-Preis festzulegen.”

Handelsblatt, 09.11.2015 | Malte Buhse

„Wenn Ende November Unterhändler aus 195 Ländern in Paris zusammenkommen, soll es endlich klappen mit einem internationalen Abkommen zum Klimaschutz. Sonst gebe es keine Chance, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sagen Klimaforscher. Doch: Die Verhandlungen seien in ihrer aktuellen Form zum Scheitern verurteilt, schreiben vier internationale Ökonomen in der Zeitschrift ‘Nature’. Weil man falsch verhandle. (…) Axel Ockenfels und seine Koautoren fordern daher unter dem Titel ‘Price carbon – I will if you will’, man solle nicht über Einsparziele, sondern über einen weltweiten CO2-Preis verhandeln. Sie berufen sich dabei auf Erkenntnisse aus Spieltheorie und Kooperationsforschung.”

Handelsblatt, 09.11.2015 | Malte Buhse

„Trittbrettfahrerprobleme lassen sich nur lösen, wenn die Verhandlungspartner darauf vertrauen, dass jeder seinen Beitrag leistet. Das ist auch in Paris erneut nicht der Fall, deswegen überrascht es auch nicht, dass die bisher für die Klimakonferenz vorgelegten Pläne nicht weit über das eigennützige Interesse der einzelnen Länder hinausgehen. Der renomierte Spieltheoretiker Axel Ockenfels über das Trittbrettfahrerproblem und ein Umdenken im Klimaschutz.”

The Washington Post, 04.11.2015 | Jeff Guo

„In March, Germany became the latest country to instate boardroom quotas. (…) But even supporters of women’s equality questioned if the new law was a good idea. (…) new research into the roots of gender inequality has suggested a surprising argument for giving women an artificial boost. Experiments show that policies like quotas can draw out a substantial number of qualified, but otherwise shy women who would never have put their name in the hat. (…) ‘There’s this false assumption that affirmative action rules keep the applicant pool the same,’ says Matthias Sutter, an economics professor at the University of Cologne, who has studied this phenomenon in lab experiments. ‘(…) we find that quotas really create new incentives for high performing women to enter. They change the set of applicants. They draw in the best performing women.’”

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