Monat: September 2022

Euractiv, 08.09.2022 | Axel Ockenfels

„[…] There appears to be a more straightforward and much less intrusive way to use the wholesale electricity market to skim the windfall profits of the gas crisis: Tax the revenues from inframarginal power production, but only when gas-fired power plants are marginal. Because the tax is levied only when gas-fired power plants are operating, the tax effectively skims (only) the windfall profits from high gas prices. Of course, the net price paid to inframarginal producers must remain above the marginal costs of supply. Then, all available low-cost generation capacities deliver electricity whenever gas-fired plants set a high market price, implying that all windfall profits are equally affected, regardless of what contracts underlie them or where trade occurs.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.2022 | Johannes Pennekamp & Axel Ockenfels

„[…] Greift man in den Markt ein, zerstört man den Anreiz für diesen Anpassungsprozess, sagen Kritiker. Ökonom Ockenfels hält das Problem im Fall des Strommarktes für vernachlässigbar, da in erster Linie die Politik, zum Beispiel mit dem Kohle- und Atomausstieg, darüber entscheidet, wer in den Markt ein- und austreten kann. Bei aller aktuellen Kritik am Strommarktdesign darf nicht vergessen werden, dass der deutsche Strommarkt vor der Li­beralisierung 1998 keineswegs besser funktioniert hat. Im Gegenteil – Ökonom Ockenfels bilanziert: „Der europäische Markt hat sich gut entwickelt, auch im in­ternationalen Vergleich.““

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2022 | Hendrik Kafsack & Johannes Pennekamp & Axel Ockenfels

„[…] Die Idee, die Gewinne der Erzeuger mit niedrigen Betriebskosten abzuschöpfen, gleicht dem Ansatz, den der Ökonom Axel Ockenfels, ein Fachmann für Strommärkte, in der F.A.Z. vorgelegt hat. Der Direktor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung schlägt vor, Strom, der nicht in Gaskraftwerken erzeugt wird, stärker zu besteuern als den aus Gaskraftwerken. Um die Idee hinter den Ansatz von Ockenfels wie auch der Kommission zu verstehen, hilft ein Blick auf das Design des Strommarktes. Die hohen Gaspreise machen den in Gaskraftwerken produzierten Strom extrem teuer. Genau die sind für die Sicherstellung der Stromversorgung momentan aber unverzichtbar, weil es zu wenig (französische) Atomkraft und Wasserkraft gibt und die hohen Temperaturen die Stromnachfrage für das Kühlen nach oben getrieben haben.“

Der Spiegel, 08.09.2022 | Susanne Götze & Isabell Hülsen & Benedikt Müller-Arnold & Axel Ockenfels

„[…] Der Ökonom Axel Ockenfels betont daher, dass Erlöse am Spotmarkt nicht ohne Weiteres mit Gewinnen der Unternehmen gleichzusetzen sind, da viele Kraftwerke ihren Strom schon vor der Energiekrise zu niedrigen Preisen verkauft haben. Würde der Staat Zufallsgewinne nur auf dem Spotmarkt abschöpfen, hätten Anbieter überdies einen Anreiz, ihre Mengen über andere Wege zu verkaufen. »Die Abschöpfung müsste sich an der Stromproduktion orientieren, nicht an Verträgen oder bestimmten Plattformen«, sagt Ockenfels.“

Handelsblatt, 05.09.2022 | Silvana Tiedemann & Lion Hirth & Axel Ockenfels

„[…] Da fast die Hälfte des Erdgases in Deutschland von Privathaushalten, Büros und Kleingewerbebetrieben zum Heizen und für die Bereitstellung von Warmwasser verbraucht wird, lautet eine der dringendsten energiepolitischen Fragen dieser Tage: Wie können wirksame, verständliche und gerechte Anreize geschaffen werden, die Menschen zum Energiesparen bewegen? Hier kommen die Energieunternehmen selbst ins Spiel. Sie können einfach und unbürokratisch zusätzliche Sparanreize schaffen: durch Einsparprämien. Versorger sollten ihre Kunden bezahlen, wenn sie ihren Energieverbrauch reduzieren.“

Axel Ockenfels präsentiert einen einfachen und den Markt wenig verzerrenden Vorschlag zum Thema „Wie kann der Stromgroßhandelsmarkt genutzt werden, um …

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.08.2022 | Julia Löhr & Johannes Pennekamp & Axel Ockenfels

“ […] Eine Übergewinnsteuer scheint für die Regierung also ein Tabu zu sein – eine Reform des Strommarktes, die zu ähnlichen Ergebnissen führt, aber nicht. Wie könnte eine solche Reform konkret aussehen? Der Ökonom Axel Ockenfels, ein Experte für Strommärkte und gefragter Berater der Berliner Politik, hat diese bereits ausbuchstabiert. Kurz zusammengefasst, schlägt der Direktor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung vor, Strom, der nicht in Gaskraftwerken erzeugt wird, stärker zu besteuern als solchen aus Gaskraftwerken.“

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