Die Welt, 04.10.2015 | O. A.
„Auf Volkswagen kommen nach dem Skandal um manipulierte Dieselsoftware riesige Schadenersatzforderungen zu. Um Wiedergutmachung zu leisten, gebe es ein einfaches Instrument, sagt Top-Ökonom Axel Ockenfels. […] ‘Wenn es Volkswagen ernst damit meint, den angerichteten Umweltschaden zu beheben, dann stehen moderne Marktmechanismen bereit, um die entsprechende Emissionsvermeidung auch zu erreichen’, glauben Axel Ockenfels und Peter Cramton. ‘Der Volkswagen-Konzern würde, soweit er nicht selbst schnell und effizient Schadstoffe vermeiden kann, andere dafür entlohnen, dass sie den Ausstoß einer bestimmen Schadstoffmenge reduzieren. Der Konzern könnte dabei genau die Emissionsvermeidung einkaufen, die nötig ist, um die exzessiven Emissionen der manipulierten Diesel auszugleichen’.”
Die Welt, 04.10.2015 | o. A.
„Der Konzern könnte Marktmechanismen nutzen, um entstandene Umweltschäden auszugleichen, sagen die Ökonomen Peter Cramton und Axel Ockenfels […] Ein schneller und effektiver erster Schritt wäre, in wettbewerblich organisierten Märkten Emissionsreduktionen zu kaufen. […]”
Marketplace, 02.10.2015 | Scott Tong
„The last of the world’s big economies, India, has submitted its voluntary pledge to regulate carbon emissions. Already, though, some critics say India could do more. And collectively, the world’s total commitments, as the United Nations climate conference in Paris approaches, are projected to be insufficient to meet international targets. Many economists say the central issue is what’s known as the ‘free rider’ problem […] ‘Some countries will observe others are not doing their share,’ […] economist Peter Cramton said. ‘And as a result they’ll say, ‘I’m not going to do my share either.’ […] In an upcoming paper, Cramton suggests any patchwork of voluntary commitments, including current climate talks, will fail. The incentive to ride for free, the paper says, is too strong’.”
Handelsblatt, 30.06.2014 | M. Buhse
„Ökonomen schlagen vor, den Ausstoß von Kohlendioxid überall gleich teuer zu machen. […] Die Länder verhandeln über das falsche Ziel. Das zumindest behaupten Peter Cramton von der Universität Maryland und Axel Ockenfels von der Universität Köln. […] Besser wäre es, nicht über Mengen, sondern über Preise zu verhandeln, schlagen sie vor.”