Universität zu Köln

Exzellenzzentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten

Das Zentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten (C-SEB) an der Universität zu Köln (UzK) bringt weltweit renommierte Kölner Forscherinnen und Forscher aus der Wirtschaftswissenschaft und der Psychologie zusammen. In enger Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Europa und den USA erforschen sie die Grundprinzipien sozialen und ökonomischen Verhaltens.

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Unsere Ziele

Wissenschaftlicher Austausch

Das C-SEB verbessert die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Forschenden mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, finden regelmäßig fächerübergreifende Workshops, Tagungen und Konferenzen mit internationalen Gästen statt.
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Forschungsförderung

Das C-SEB vergibt regelmäßig Förderstipendien an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Verhaltensökonomie und der sozialen Kognitionsforschung. Zurzeit existieren sieben Förderlinien, die sich an unterschiedliche Adressatengruppen richten.
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Gleichstellung und Nachwuchsförderung

Das C-SEB setzt sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft und die Förderung des akdemischen Nachwuchses ein. Das Zentrum unterstützt seine Mitglieder bei der Karriereplanung und bietet verschiedene Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.
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Pressemitteilungen

Für seine Arbeit zum Thema „Decreasing Non-Payments for Water – A Field Experiment in Rural Namibia“ erhielt Sebastian Tonke den (…)

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Für seine besonderen Leistungen in der Lehre wurde Axel Ockenfels im Sommersemester 2016 mit dem Albertus-Magnus-Preis der Universität zu Köln (…)

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Am Exzellenzzentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten (C-SEB) an der Universität zu Köln sind zurzeit folgende Stellen zu besetzen: Studentische (…)

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In den Medien

Frankfurter Allgemeine Woche, 15.08.2016 | Johannes Pennekamp

„‘Uns Menschen interessiert nicht nur die absolute Höhe des Gehalts, sondern auch der Vergleich mit den anderen. Mehr Transparenz würde die Möglichkeit zum Vergleich ermöglichen und ungerechtfertigte Unterschiede aufdecken. […] [Aber] höhere Lohntransparenz kann zu unerwünschten sozialen Vergleichen führen. Die Folge: Diejenigen, die schlechter dastehen als ihre Kollegen, könnten unzufriedener und demotivierter werden’, so die Einschätzung des Verhaltensökonomen Peter Werner in einem aktuellen Interview.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2016 | Axel Ockenfels und Martin Schmalz

„Dass sich große Teile der Eigentumsrechte ganzer Industrien in wenigen Fondsgesellschaften bündeln führt zu einer Inkongruenz zwischen dem Gewinninteresse einer Firma und dem seiner Eigentümer. Dies untergräbt den Wettbewerb und hemmt den Wohlstand der Nationen.” Axel Ockenfels, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln und Martin Schmalz, Assistenzprofessor an der Universität von Michigan in Ann Arbor, erklären wie „gemeinsame Eigentümerstrukturen zwischen (ehemaligen) Konkurrenten entstehen” und dadurch „das strategische Verhalten in wichtigen Märkten” beeinflusst wird.

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Veranstaltungen

  • Workshop on R Statistical Software // Dr. Haiko Lüpsen // Organized by FOR 2150 "Relativity in Social Cognition"

    24. Oktober 2016 - 28. Oktober 2016
    tba

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  • C-SEB International Faculty member Adam Galinsky at UoC

    4. November 2016 - 11. November 2016
    Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Germany

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Publikationen

Crusius, J. & Lange, J. (2016.)

„How Do People Respond to Threatened Social Status? Moderators of Benign Versus Malicious Envy.” In: R. H. Smith, U. Merlone, & M. K. Duffy (Eds.), Envy at Work and in Organizations. New York, NY: Oxford University Press, 85-110.

Kerschbamer, R., Neururer, D. & Sutter, M. (in press).

„Insurance Coverage of Customers Induces Dishonesty of Sellers in Markets for Credence Goods.“ Proceedings of National Academy of Science.
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Auf der Suche nach den sozialen und ökonomischen Prinzipien menschlichen Verhaltens

Soziales und ökonomisches Verhalten beeinflussen nahezu jeden Bereich unseres Lebens. Dabei wirkt es sich nicht nur auf uns als Individuen aus. Auch der Erfolg von Organisationen in Politik, Wirtschaft, und Kultur hängt von Handlungen und den zugrundeliegenden Motiven und Wahrnehmungsmustern ab. Wer drängende gesellschaftliche Aufgaben erfolgreich bearbeiten möchte, muss daher zwingend verstehen, welche Einflussfaktoren auf das menschliche Verhalten wirken und wie dieses ‚gelenkt‘ werden kann.

Deshalb zielt die Forschung am C-SEB darauf ab, eine empirisch fundierte Theorie zu entwickeln, welche die Wirkungsweise ökonomischer Anreizsysteme und die Besonderheiten menschlicher Informationsverarbeitung in sozialen und ökonomischen Entscheidungssituationen erklärt. Dazu werden grundlegende Erkenntnisse aus der wirtschaftswissenschaftlichen Verhaltensforschung und der psychologischen sozialen Kognitionsforschung zusammengeführt. So möchte das C-SEB dazu beitragen, die Verhaltensforschung stärker für Fragestellungen der Anwendungspraxis nutzbar zu machen – beispielsweise bei der Förderung von Kooperation und Vertrauen in Verhandlungen oder bei der Ausgestaltung von Anreizsystemen in Unternehmen und Märkten.

Understanding behavior
Improving people's decisions and lives
Finding solutions