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Die Zeit, 13.10.2016 | Kolja Rudzio

„Der Nobelpreis für Ökonomie ehrt eine Theorie, welche die ganze Wirtschaftswelt berührt: Von Manageretagen bis zu Gefängniszellen. […] ‚Die Vertragstheorie, sagt etwa Axel Ockenfels ‚abstrahiert von vielen Komplexitäten des realen Verhaltens‘. Das sei richtig und nützlich, um grundlegende Konzepte zu entwickeln. Ockenfels selbst, einer der renormiertesten deutschen Ökonomen, untersucht seit Jahren in Experimenten das beobachtbare Verhalten. Dabei zeigt sich in vielen Situationen, dass Menschen nicht nur rational handeln. Die Standardannahmen der Vertragstheorie muss man für solche Fälle erweitern und verfeinern: ‚Sie bietet dafür ein Fundament, auf dem man aufbauen kann‘.”

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