Jahr: 2017

Das Zentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten (C-SEB) schreibt regelmäßig Förderstipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich des Economic Engineering …

WU.Alumni.News, 11/2017 | Ben Greiner

„Ein gelungenes Abendessen im Restaurant, ein enttäuschender Hotelaufenthalt, die problemlose Anmietung eines Leihwagens: unsere persönlichen Erfahren sind wertvolle Informationen für andere Menschen. Werden diese Erfahrungen geteilt, bauen Unternehmen und Einzelpersonen Reputationen auf.[…] Wie soll ein Verkäufer eine Reputation aufbauen, die vom Markt verstanden wird? Und wie wissen KundInnen, dass eine Reputationsinformation glaubwürdig ist? Diese Fragen untersuchte WU-Professor Ben Greiner mit seinen Kollegen Gary Bolton und Axel Ockenfels in einer Reihe von Studien. Die Forscher analysierten die Muster im Feedback-Verhalten von eBay- NutzerInnen und verwendeten Laborexperimente, um die Effektivität verschiedener Feedback-Regeln zu testen.“

Matthias Sutter erhält den diesjährigen Hans Kelsen-Preis. Damit wird seine herausragende Forschung zur Entwicklung ökonomischen Entscheidungsverhaltens bei Kindern und Jugendlichen …

Matthias Heinz wurde für seine herausragende Forschungsarbeit mit dem Hans Kelsen-Nachwuchspreis 2018 ausgezeichnet. In seiner praxisnahen Forschung untersucht Heinz die …

FAZ, 17/11/2017 | Ottmar Edenhofer & Axel Ockenfels

„Der Kohlenstoff bekommt nun einen Preis: In ihren freiwilligen Selbstverpflichtungen im Rahmen des Abkommens von Paris haben 81 Staaten versprochen, eine CO2-Steuer oder einen Emissionshandel einzuführen.[…] Viele Beobachter halten den Emissionshandel für einen umweltpolitischen Erfolg. In der Tat, die politisch festgelegte Obergrenze für Emissionen wurde beispielsweise in der EU eingehalten, ja sie wurde nicht einmal ausgeschöpft.[…] Klimaschutz ist zuallererst ein Problem der internationalen Kooperation; nationale Alleingänge können das Klimaproblem nicht lösen. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, dass die internationale Staatengemeinschaft kooperiert und Kohlenstoffpreise koordiniert.“

Prof. Dr. Axel Ockenfels wurde als neues Mitglied in die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) gewählt. Als Arbeitsakademie berät acatech …

Stern, 08/11/2017

„Wer mit Karte zahlt, dem fließt das Geld womöglich leichter durch die Hände: Deutsche und österreichische Forscher haben herausgefunden, dass sich Konsumenten an Zahlungen mit Kredit- oder EC-Karten deutlich schlechter erinnern können als an Zahlungen mit Bargeld. „Eine genaue Erinnerung an vergangene Ausgaben wirkt sich auf die Bereitschaft aus, zukünftige Ausgaben zu tätigen“, sagte einer der Studienautoren, Holger Roschk. Deshalb brauche es neue Designs, um Ausgaben besser zu visualisieren und somit ein gesundes finanzielles Verhalten zu bestärken, so das Fazit.“

Welt am Sonntag, 17/10/2017 | Wilhelm Hofmann & Axel Ockenfels

„Was alles so herauskommen kann, wenn einer beharrlich gegen den Strom schwimmt! Der Verhaltensökonom Richard Thaler hat die höchstmögliche Auszeichnung der Ökonomen erhalten: den Alfred-Nobel-Gedächnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Der 72-jährige Amerikaner […] hat sich seine gesamte berufliche Karriere lang der Aufgabe gewidmet, die Eigenarten menschlichen Verhaltens zu vermessen und damit die sogenannte Verhaltensökonomik (behavioral economics) mitzubegründen. Mit seinen Arbeiten hat er die Wirtschaftswissenschaften „menschlicher“ gemacht, wie es in der Begründung der Akademie heißt.“

Die Zeit, 09/10/2017 | Lukas Koschnitzke

„Richard H. Thaler hat die Wirtschaftswissenschaften menschlicher gemacht […] Jetzt hat er den Wirtschaftsnobelpreis gewonnen. […] „Richard Thaler hat ganz revolutionäre Grundlagenarbeit für die Verhaltensökonomik gelegt“, sagt Axel Ockenfels, Professor an der Universität Köln und einer der international angesehensten Experten in Thalers Fachbereich. Die große Leistung des Wirtschaftsnobelpreisträgers liege darin, dass die Annahmen der klassischen Ökonomie heute viel häufiger infrage gestellt würden. […] Achim Wambach, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, lobt vor allem die typischen Verhaltensmuster, die Thaler mit seiner Forschung offengelegt habe. „In seinem Planer-Macher-Modell hat er beispielsweise gute Erklärungen dafür gefunden, wieso viele Menschen zwar langfristige Pläne machen, aber trotzdem häufig sehr kurzfristige Entscheidungen treffen“, sagt Wambach.“

Welt am Sonntag, 15/10/2017 | Wilhelm Hofmann & Axel Ockenfels

„Was alles so herauskommen kann, wenn einer beharrlich gegen den Strom schwimmt! In dieser Woche hat der Verhaltensökonom Richard Thaler die höchstmögliche Auszeichnung der Ökonomen erhalten: den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. […] Die entscheidende Einsicht bei Thaler und seinen Mitstreitern bestand darin, die beobachteten Abweichungen von den Vorhersagen der rationalen Entscheidungstheorie als Ausdruck systematischer Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien zu begreifen, die es neu zu entdecken gälte. […] Thaler betonte insbesondere eine wichtige Erkenntnis: dass unsere Urteile und Entscheidungen oft von Dingen abhängen, die eigentlich keine Rolle spielen sollten.“

Der amerikanische Ökonom Richard H. Thaler wurde für seine Pionierarbeit im Forschungsfeld der Verhaltensökonomie mit dem diesjährigen Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften …

FAZ, 26/09/2017 | Judith Henke

„Ein Gehaltsbonus für erfolgreiche Teamarbeit hebt nicht nur die Moral der Mitarbeiter, sondern auch den Umsatz des Unternehmens. Das gilt besonders für Branchen, in denen Angestellte wenig verdienen. „Dann wirkt bereits die Aussicht auf etwas mehr Gehalt motivierend auf die Angestellten“, sagt Guido Friebel, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt.“

Welt am Sonntag, 24/09/2017 | Tobias Kaiser

„Die Bundestagswahl ist vorbei und die Verhandlungen beginnen. Wie sie in solche Koalitionsgespräche gehen würden, haben drei Verhandlungsexperten der WAS verraten: […] Koalitionsverhandlungen sind für Spieltheoretiker sehr schwer zu analysieren, weil Ziele und Prinzipientreue der beteiligten Politiker oft nicht klar sind, erklärt Axel Ockenfels.“

RP Online, 06/09/2017 | Antje Höning

„Ökonomen lieben Rankings von Ländern und Unternehmen. Regelmäßig werden sie aber auch selbst bewertet. […] Und es sind viele Ökonomen aus Nordrhein-Westfalen unter den Top-Forschern. So kam Axel Ockenfels (Uni Köln) auf Platz 15, beim FAZ Ranking. […] Das „Handelsblatt“ stellt in seinem gestern veröffentlichten Ranking allein auf die Forschungsstärke ab und hat mehr als 3000 Volkswirte verglichen. Hier liegt Holger Strulik, Wachstums- und Gesundheitsökonom der Universität Göttingen, auf Platz eins. Aber auch NRW-Forscher sind unter den Top 20: Matthias Sutter, experimenteller Wirtschaftsforscher in Köln, und Ansgar Belke, Makroökonom von der Uni Duisburg-Essen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02/09/2017

„Um zu Deutschlands wichtigsten Ökonomen zu gehören, muss ein Wirtschaftsforscher in mindestens zwei Feldern Resonanz vorweisen können: in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit, also in Politik und Medien. […] In die Gesamtwertung aufgenommen wurde, wer in Öffentlichkeit und Forschung Spuren hinterlassen hat.“

Im neuen Handelsblatt Ökonomen-Ranking 2017 liegen die Professoren des Exzellenzzentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten (C-SEB) erneut weit vorne. In …

Axel Ockenfels und Dirk Sliwka gehören zu den einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten Ökonomen-Ranking 2017 …

Bento, 12/06/2017 | Pascal Dombrowicz

„Warum sind wir auf einmal so davon besessen, alles selbst zu machen? Sind wir wirklich kreativer geworden, wie es all die Magazine und Blogs versprechen, oder nur selbstverliebter? […] Es gibt Studien, die sich mit genau diesen Fragen beschäftigen. Eine fragt, inwiefern sich das Selbstmachen von Nahrung auf den Geschmack und Konsum auswirkt. Simone Dohle von der Uni Köln ließ Studenten dazu Milchshakes probieren.“

WDR 5, 16/05/2017 | Jochen Paulus

„Geschmack ist nicht nur, was die Zunge schmeckt. Das gleiche Nahrungsmittel schmeckt je nach Erwartungen, Farbe, Verpackung, Assoziationen oder musikalischer Umgebung anders. Ist Geschmack also relativ?“ Radio-Beitrag mit der Ernährungspsychologin Simone Dohle.

SRF – Echo der Zeit, 11/07/2017

„Je einfacher ein Medikamenten-Name ist, desto weniger gefährlich erscheint das Medikament dem Patienten. Das hat die deutsche Forscherin Simone Dohle herausgefunden. Ein Radio-Interview.“

Süddeutsche Zeitung, 29/06/2017 | Sebastian Herrmann

„Macht es einen Unterschied, ob ein Arzneimittel einen unaussprechlichen oder einen leicht gängigen Namen trägt? Kölner Psychologen sagen: durchaus. […] Psychologen um Simone Dohle von der Universität Köln zeigen nun, wie stark der Name eines Medikaments auf Patienten wirkt. Unaussprechliche Präparate gelten automatisch als gefährlich und riskant; geht der Name einer Arznei hingegen halbwegs flüssig über die Lippen, trifft das Gegenteil zu.“

Das Fußballteam des Zentrums für Soziales und Wirtschaftliches Verhalten (C-SEB) hat beim WiSo Economy Cup den zweiten Platz belegt. Bei …

Am Zentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten (C-SEB) an der Universität zu Köln ist zurzeit folgende Stelle zu besetzen: Studentische …

Das Zentrum für Soziales und Wirtschaftliches Verhalten (C-SEB) schreibt regelmäßig Förderstipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich des Economic Engineering …

Alex Koch hat den Dissertationspreis 2017 der Society for Experimental Social Psychology (SESP) gewonnen. Neben der Qualität seiner Forschung wurde …