Person: Irlenbusch, Bernd

Deutschlandfunk, 15.10.2015 | Johannes Pennekamp

„Haben wirklich nur wenige Mitarbeiter bei VW von den Abgas-Manipulationen gewusst? Ein Verhaltensforscher vermutet etwas ganz Anderes. […] ‘Im vorliegenden Fall mussten viele unter den Mitarbeitern und im Management von der Manipulation gewusst haben’, sagt Bernd Irlenbusch, Professor für Unternehmensentwicklung und Wirtschaftsethik an der Universität Köln. […]”

Deutschlandfunk, 24.09.2015 | Thielko Grieß

„Nach dem Abgas-Skandal sollte der Autobauer VW ein Zeichen in Sachen Umweltschutz setzen, sagte Bernd Irlenbusch, Professor für Wirtschaftsethik im DLF. Eine Möglichkeit wäre, darüber nachzudenken, wie man das Elektroauto voranbringe und hier als Vorreiter in Erscheinung treten könne.”

Manager Magazin, 23.01.2015 | Christoph Neßhöver

„Sie sind die mächtigsten und zugleich gefährlichsten Köpfe der Wirtschaft. Warum aus Genialität oft Größenwahn wird – und warum die Superegos immer schneller aufsteigen. […] Gönnerhafte Patriarchen wie Hoeneß, bemerkt der Kölner Verhaltensökonom Bernd Irlenbusch, rechtfertigen ihre Taten meist unbewusst nach dem Motto: ‘Wenn ich schon ein achtbarer Mensch bin, dann kann ich mir auch etwas herausnehmen’. Die Wissenschaft nennt dieses Verhalten Moral Licensing. Gerade anerkannte Unternehmensführer, beobachtet Irlenbusch, tappen häufig in die Falle: Sie fahren Gewinne ein und bauen auf diese Weise ‘ein Guthaben im Kopf auf, von dem sie sich bedienen’.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2014 | Johannes Pennekamp

„Bernd Irlenbusch ist eine Ausnahmeerscheinung: Der Wirtschaftsethiker fragt, warum wir unmoralisch handeln. […] Mit Forschern wir Axel Ockenfels, Dirk Sliwka und vom kommenden Jahr an Matthias Sutter ist Irlenbusch Teil einer Gruppe, die in ihrem Forschungsbereich zur internationalen Spitze gehört.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2014 | Johannes Pennekamp

„Der Verhaltensökonom und Wirtschaftsethiker Bernd Irlenbusch erklärt Fehlverhalten von Top-Magern wie Thomas Middelhoff. Die Umgebung präge das Verhalten mit.”