Kategorie: Medienberichterstattung

FIFA.com, 06.10.2016

„Im Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1974™ verpasste die niederländische Mannschaft trotz ihres ‘totalen Fussballs’ den krönenden Titelgewinn. […] Kurioserweise lieferte Neeskens mit seinem nicht wie geplant gelungenen Elfmeter offenbar einen Präzedenzfall, wie eine Studie von 2008 zeigt. In der Untersuchung mit dem Titel ‘The penalty duel and institutional design: Is there a Neeskens effect?’ von Wolfgang Leininger und Axel Ockenfels, wird Neeskens die Schaffung einer neuen Strategie bei Elfmetern zugeschrieben: Nach seinem Elfmeter wurde der Schuss in die Mitte des Tores zu einer akzeptablen Option für den Elfmeterschützen.“

Die Zeit, 13.10.2016 | Kolja Rudzio

„Der Nobelpreis für Ökonomie ehrt eine Theorie, welche die ganze Wirtschaftswelt berührt: Von Manageretagen bis zu Gefängniszellen. […] ‚Die Vertragstheorie, sagt etwa Axel Ockenfels ‚abstrahiert von vielen Komplexitäten des realen Verhaltens‘. Das sei richtig und nützlich, um grundlegende Konzepte zu entwickeln. Ockenfels selbst, einer der renormiertesten deutschen Ökonomen, untersucht seit Jahren in Experimenten das beobachtbare Verhalten. Dabei zeigt sich in vielen Situationen, dass Menschen nicht nur rational handeln. Die Standardannahmen der Vertragstheorie muss man für solche Fälle erweitern und verfeinern: ‚Sie bietet dafür ein Fundament, auf dem man aufbauen kann‘.”

FAZ, 04.10.2016 | Dennis Kremer

„Es macht nachdenklich, dass es gerade nicht die üblichen Weltuntergangspropheten sind, die derzeit Alarm schlagen. Nein, es handelt sich um angesehene Wirtschaftswissenschaftler, die nicht jeden Tag den Weg an die Öffentlichkeit suchen. Den Anfang, zumindest in Deutschland, machten die Wirtschaftsprofessoren Axel Ockenfels und Martin Schmalz mit einem Beitrag für die F.A.Z. („Die stille Gefahr für den Wettbewerb“, F.A.Z. vom 29. Juli 2016).”

VoxEU, 14.09.2016 | Benny Moldovanu, Axel Ockenfels

„Reinhard Selten, co-recipient of the 1994 Nobel Memorial Prize in Economic Sciences, passed away in August. […] Selten called himself a ‘methodological dualist’, making a sharp distinction between normative game theory and descriptive theories of social and economic interaction. Nobody else has made such substantial and important contributions to both lines of research.“

Handelsblatt, 05.09.2016, Nr. 171, S. 12 | Norbert Häring

„Deutschlands einziger Wirtschaftsnobelpreisträger war ein Pionier der Verhaltensökonomik. […] Auf dem Gebiet der experimentellen Wirtschaftsforschung gehört Deutschland heute zu den weltweit führenden Zentren. ‘Das ist ein Verdienst Seltens’, preist ihn Axel Ockenfels, einer seiner Schüler […].”

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.09.2016, Nr. 35, S. 24 | Axel Ockenfels

„Reinhard Selten hat das Konzept des Homo oeconomicus ins Wanken gebracht. Sein Schüler Axel Ockenfels erinnert sich. Ein Nachruf.”

Der Tagesspiegel, 01.09.2016 | dpa

„Reinhard Selten war der einzige Deutsche, der bisher den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten hat. Mit zwei amerikanischen Kollegen wurde er für seinen Beitrag zur Spieltheorie ausgezeichnet. ‚Die Wirtschaftswissenschaft hat Herrn Selten grandiose Antworten und wichtige Fragen in der Spieltheorie und Verhaltenswissenschaft zu verdanken, die die Forschung noch für Jahrzehnte beschäftigen werden‘, sagte der Kölner Ökonom Axel Ockenfels, einer von Seltens Schülern, der ‚Frankfurter Allgemeinen Zeitung‘.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2016 | Philip Plickert

„Der Mathematiker und Ökonom Reinhard Selten ist tot, wie die F.A.Z. aus seinem Umfeld erfuhr. Er war der bisher einzige Deutsche, der jemals den Ökonomie-Nobelpreis erhalten hat. ‚Die Unabhängigkeit und Tiefe seines Denkens war einzigartig‘, sagte Axel Ockenfels, einer von Seltens Schülern, dieser Zeitung.”

Handelsblatt, 02.09.2016 | Norbert Häring

„Reinhard Selten hat die Wirtschaftswissenschaften geprägt – vor allem das Verständnis der menschlichen Komponente. Deutschlands einziger Nobelpreisträger im Feld der Ökonomie ist im Alter von 85 Jahren gestorben. ‚Reinhard Selten wollte verstehen, wie Menschen Entscheidungen treffen. Ganz unbeeindruckt davon, wie sich die Wirtschaftswissenschaft entwickelte und was die Kollegen dachten, hat er unprätentiös, leidenschaftlich und vor allen Dingen unabhängig sein Ziel verfolgt‘, schwärmt der renommierte Verhaltensökonom Axel Ockenfels vom Forschergeist seines akademischen Lehrers.”

Frankfurter Allgemeine Woche, 15.08.2016 | Johannes Pennekamp

„‘Uns Menschen interessiert nicht nur die absolute Höhe des Gehalts, sondern auch der Vergleich mit den anderen. Mehr Transparenz würde die Möglichkeit zum Vergleich ermöglichen und ungerechtfertigte Unterschiede aufdecken. […] [Aber] höhere Lohntransparenz kann zu unerwünschten sozialen Vergleichen führen. Die Folge: Diejenigen, die schlechter dastehen als ihre Kollegen, könnten unzufriedener und demotivierter werden’, so die Einschätzung des Verhaltensökonomen Peter Werner in einem aktuellen Interview.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2016 | Axel Ockenfels und Martin Schmalz

„Dass sich große Teile der Eigentumsrechte ganzer Industrien in wenigen Fondsgesellschaften bündeln führt zu einer Inkongruenz zwischen dem Gewinninteresse einer Firma und dem seiner Eigentümer. Dies untergräbt den Wettbewerb und hemmt den Wohlstand der Nationen.” Axel Ockenfels, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln und Martin Schmalz, Assistenzprofessor an der Universität von Michigan in Ann Arbor, erklären wie „gemeinsame Eigentümerstrukturen zwischen (ehemaligen) Konkurrenten entstehen” und dadurch „das strategische Verhalten in wichtigen Märkten” beeinflusst wird.

Süddeutsche Zeitung, 25.07.2016 | Catherine Hoffmann und Jan Willmroth

„Ökonomen nutzen heute Methoden, die spätestens seit dem Aufkommen von experimenteller Wirtschaftsforschung, Verhaltensökonomik und Neuroökonomie vielfältiger sind denn je. […] Heute schreiben Soziologen gemeinsam mit Ökonomen, Psychologen und Naturwissenschaftlern Papiere; Ökonomen wie der Kölner Professor Axel Ockenfels lassen sich von den Erkenntnissen verwandter Wissenschaften inspirieren.”

WirtschaftsWoche, 13.07.2016 | Kerstin Dämon

„Dirk Sliwka, Axel Ockenfels und Peter Werner von der Universität zu Köln haben sich mit dem Thema Gehaltstransparenz beschäftigt. Sie haben herausgefunden, dass bei Offenlegung der Gehälter in einem Unternehmen zwei Reaktionen auftreten: diejenigen, die durchschnittlich oder überdurchschnittlich verdienen sind plötzlich zufriedener und diejenigen, die weniger verdienen als ihre Kollegen, sind unzufriedener.”

New Scientist, 01.05.2016 | o.A.

„Not all grandiose narcissists seem able to cash in on the benefits of their personality trait, however. ‘Sometimes they can be disliked by others,’ says Lange. To explore why this might be, he and Jan Crusius, a colleague at the University of Cologne, looked at research into possible subgroups of grandiose narcissists. Some are characterised by ‘narcissistic admiration’, others by ‘narcissistic rivalry’ – the former being driven by hope for success, the latter by fear of failure.”

Zeit Campus, 22.05.2016 | o.A.

„Matthias Sutter hat den Lehrstuhl Economics: Design and Behavior an der Universität zu Köln inne und ist (in Teilzeit) Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck. Er erforscht mit wirtschaftswissenschaftlichen Experimenten die Bedeutung der Geduld und hat darüber den Bestseller ‘Die Entdeckung der Geduld’ geschrieben.” In diesem Quiz geht es um Fragen wie: „Süßes lieber direkt verschlingen oder warten und noch mehr bekommen? Und sind Italiener hastiger als Deutsche? Ein Professor, zehn Fragen zur Geduld: Beat the Prof!”

Süddeutsche Zeitung, 17.05.2016 | Markus Balser, Michael Bauchmüller

„Wie die Wende auf Deutschlands Straßen kommt? Das neue Verkehrszeitalter ist nur einen 4000-Euro-Zuschuss pro Auto, mehr Ladesäulen und ein öffentliches Beschaffungsprogramm entfernt. So jedenfalls legten es die Ergebnisse des Auto-Gipfels Ende April im Bundeskanzleramt nahe. […] In einer Analyse von Ende April, […] lassen die führenden deutschen und europäischen Wissenschaftler des Gremiums kein gutes Haar an den finanziellen Kaufanreizen. Die 36 Mitglieder des Beirats zählen zum Who-is-Who der Wirtschaftswissenschaften. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, gehört dem Gremium ebenso an wie der Berliner Humboldt-Ökonom Charles B. Blankart, der Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Martin Hellwig, der Kölner Staatswissenschaftler Axel Ockenfels oder der ehemalige Chef des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn.“

SWR2, 03.05.2016 | Martin Hubert

„Der Mensch ist von Natur aus kein purer Egoist. Das belegen zahlreiche Experimente: Wenn Versuchspersonen Geld miteinander teilen, achten sie nicht nur auf ihren eigenen Nutzen. Sie orientieren sich auch an Regeln der Fairness und der Kooperation. Kleine Kinder lernen solche Prinzipien schon früh und verstehen den Sinn kollektiver Vereinbarungen. Auch in Jäger- und Sammler-Gesellschaften dominiert noch das Bedürfnis zu teilen. Was aber passiert damit, wenn der Mensch auf Fremde trifft oder egoistisches Verhalten mit großen Gewinnen belohnt wird?”

WirtschaftsWoche, 01.05.2016 | Hans Jakob Ginsburg

„Ökonomie-Nobelpreisträger Alvin Roth über die Leistung der deutschen Ökonomen in Boomdisziplinen der Volkswirtschaftslehre wie derexperimentelle Wirtschaftsforschung: ‘Da müssen Sie sich keine Sorgen machen: Denken Sie nur an den Spieltheoretiker Reinhard Selten, den bisher einzigen deutschen Wirtschafts-Nobelpreisträger! Oder – als ein Beispiel von vielen – an Axel Ockenfels, der als Postdoc bei mir in den USA gearbeitet hat, jetzt in Köln lehrt und international zu den bedeutendsten experimentellen Ökonomen zählt. Das Schöne ist: Nationale Grenzen spielen in unserem Fach keine Rolle mehr.’”

FAZ, 18.04.2016 | Peter Cramton, Axel Ockenfels

„Strategisches Timing spielt eine wichtige Rolle bei Auktionen und an Börsen – kann aber die Markteffizienz bedrohen. Der Hochfrequenzhandel bereitet besondere Sorgen.” Was dagegen getan werden kann, erklären Peter Cramton von der Universität Maryland und Axel Ockenfels von der Universität zu Köln.

New York Magazine, 31.03.2016 | Melissa Dahl

„You’ve been offered a promotion. […] There is, however, a teensy catch: Your new title doesn’t actually come with any more money than your current one. But think of the prestige — the power! So. Will you take it? No, you most likely would not [ …]. Across nine experiments, the researchers — from the University of Cologne, the University of Groningen, and Columbia University — consistently found that, although employees without a lot of power do indeed desire more of it, ultimately ‘gaining autonomy quenches the desire for power’. […] In one experiment, the researchers — led by Joris Lammers at the University of Cologne — guided people through the above thought experiment.”

Universität zu Köln International, 17.03.2016 | Nina Maria Kohl

„Die Lücke zwischen Wissenschaft und wirklichem Leben schließen, das versteht Axel Ockenfels unter moderner Wirtschaftswissenschaft. Mit seiner Forschung in den Bereichen Spieltheorie, Verhaltensökonomik und Marktdesign wurde er bekannt. Heute beschäftigt er sich vorwiegend mit der Frage: Welche Faktoren das menschliche Handeln beeinflussen und wie man sich die Erkenntnisse für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zunutze machen kann? […] Professor Ockenfels verbrachte das letzte Jahr teilweise an der Stanford University in den USA und berichtet im folgenden Interview von seinen Erfahrungen.”

Die Welt, 15.03.2016 | Tobias Kaiser

„Wie hat es die AfD geschafft, so viele Nichtwähler zum Wahlgang zu animieren? Das dürften sich nicht nur die Strategen der etablierten Parteien fragen. Auch Matthias Sutter, einer der profiliertesten Verhaltensökonomen hierzulande, versucht, sich einen Reim auf die Entwicklung vom Sonntag zu machen. […] ‘Aus Sicht des Wählers war der Nutzen, den er durch seinen Wahlgang stiften konnte, weit höher als vor fünf Jahren, weil sich nicht mehr ein Einheitsbrei zur Wahl gestellt hat, sondern ein viel breiteres Spektrum als vor einigen Jahren’, sagt Sutter.”

Süddeutsche Zeitung, 13.03.2016 | Axel Ockenfels, Thomas Gutmann

„‘Nieren von Nahestehenden können […] häufig aufgrund von Gewebeunverträglichkeit nicht transplantiert werden. In einem solchen Fall könnte ein Nierentausch das Problem beheben. […] Doch in Deutschland ist die Überkreuzspende verboten. Damit wird kriminalisiert, was ansonsten in unserer Gesellschaft als zutiefst altruistischer Akt mit höchster sozialer Anerkennung ausgezeichnet wird.’ Axel Ockenfels und Thomas Gutmann diskutieren in diesem Beitrag das Thema Überkreuzspende.”

The Wall Street Journal, 21.02.2016 | Alina Dizik

„It turns out that quantity trumps quality when it comes to how raises motivate employees […]. In a study of library workers at the university, the researchers found that those whose wages were increased in two steps rather than one performed better work over time. ‘The fact that you get an increase increases your motivation, ’ says Dirk Sliwka, an economics professor at the University of Cologne who experimented with alternative payment structures along with two other colleagues.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2016 | Matthias Sutter

„Die Fähigkeit, sich zu gedulden, ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg unserer Kinder in der Schule und im Leben. Aber kann man Geduld gezielt fördern? Womöglich sogar schon im Kindergarten? […] Verhaltens- und Bildungsökonomen sind sich darin einig, dass Geduld ein überaus bedeutsamer Faktor für späteren Erfolg ist, insbesondere im Hinblick auf die Bildungslaufbahn.”