Kategorie: Medienberichterstattung

ARD, 01.02.2018 | Eva Schultes

„Gesünder essen, mehr bewegen, weniger Medien konsumieren – ob gute Vorsätze zum Jahreswechsel oder die Radikalumstellung zur Fastenzeit – von langer Dauer sind solche Vorhaben nie. Frustriert bleibt man eben bei seinen alten Gewohnheiten. Quarks erklärt, warum man mit reiner Willenskraft keine Chance gegen schlechte Gewohnheiten hat – und wie es trotzdem gelingen kann, sie loszuwerden.[…] Der Kölner Psychologieprofessor Wilhelm Hofmann analysiert menschliches Verhalten. Seinen Blick richtet er auf unsere guten Absichten und auf die Schwierigkeit, diese in die Tat umzusetzen.“

The Inquisitive Mind, 01.01.2018 | Jan Crusius & Oliver Genschow

„Kann man der psychologischen Forschung noch vertrauen? In-Mind unterhielt sich mit Daniel Lakens und Klaus Fiedler – zwei der prominentesten Stimmen in der Debatte darüber, wie die psychologische Wissenschaft verbessert werden kann. In diesem Interview offenbaren sie ihren persönlichen Blick zur aktuellen Lage der psychologischen Forschung, wie sich die Psychologie verändert hat und wie sie es in Zukunft tun sollte. Sie beschreiben, warum sie sich in der Debatte engagieren und wie sich diese auf ihre eigene Arbeit ausgewirkt hat.“

Wirtschafts Woche, 06.12.2017 | Jan Guldner

„Joe Kaeser will Siemens rentabler machen, indem er Stellen streicht. Nach ähnlicher Logik setzen viele Unternehmen Leute vor die Tür. Eine neue Studie zeigt: Unfaire Entlassungen können genau das Gegenteil bewirken. […] Dem Thema Entlassungen hat sich Matthias Heinz bereits von vielen Seiten wissenschaftlich genähert. […] Im Jobverlust sieht Heinz die ‚dunkle Seite der schöpferischen Zerstörung‘, jenem Prozess, mit dem der ökonomische Vordenker Joseph Schumpeter schon im Jahr 1942 die Grundlage der Innovation beschrieb.“

FAZ, 17.11.2017 | Ottmar Edenhofer & Axel Ockenfels

„Der Kohlenstoff bekommt nun einen Preis: In ihren freiwilligen Selbstverpflichtungen im Rahmen des Abkommens von Paris haben 81 Staaten versprochen, eine CO2-Steuer oder einen Emissionshandel einzuführen.[…] Viele Beobachter halten den Emissionshandel für einen umweltpolitischen Erfolg. In der Tat, die politisch festgelegte Obergrenze für Emissionen wurde beispielsweise in der EU eingehalten, ja sie wurde nicht einmal ausgeschöpft.[…] Klimaschutz ist zuallererst ein Problem der internationalen Kooperation; nationale Alleingänge können das Klimaproblem nicht lösen. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, dass die internationale Staatengemeinschaft kooperiert und Kohlenstoffpreise koordiniert.“

Stern, 08.11.2017 | o. A.

„Wer mit Karte zahlt, dem fließt das Geld womöglich leichter durch die Hände: Deutsche und österreichische Forscher haben herausgefunden, dass sich Konsumenten an Zahlungen mit Kredit- oder EC-Karten deutlich schlechter erinnern können als an Zahlungen mit Bargeld. „Eine genaue Erinnerung an vergangene Ausgaben wirkt sich auf die Bereitschaft aus, zukünftige Ausgaben zu tätigen“, sagte einer der Studienautoren, Holger Roschk. Deshalb brauche es neue Designs, um Ausgaben besser zu visualisieren und somit ein gesundes finanzielles Verhalten zu bestärken, so das Fazit.“

WU.Alumni.News, 01.11.2017 | Ben Greiner

„Ein gelungenes Abendessen im Restaurant, ein enttäuschender Hotelaufenthalt, die problemlose Anmietung eines Leihwagens: unsere persönlichen Erfahren sind wertvolle Informationen für andere Menschen. Werden diese Erfahrungen geteilt, bauen Unternehmen und Einzelpersonen Reputationen auf.[…] Wie soll ein Verkäufer eine Reputation aufbauen, die vom Markt verstanden wird? Und wie wissen KundInnen, dass eine Reputationsinformation glaubwürdig ist? Diese Fragen untersuchte WU-Professor Ben Greiner mit seinen Kollegen Gary Bolton und Axel Ockenfels in einer Reihe von Studien. Die Forscher analysierten die Muster im Feedback-Verhalten von eBay- NutzerInnen und verwendeten Laborexperimente, um die Effektivität verschiedener Feedback-Regeln zu testen.“

Welt am Sonntag, 17.10.2017 | Wilhelm Hofmann & Axel Ockenfels

„Was alles so herauskommen kann, wenn einer beharrlich gegen den Strom schwimmt! Der Verhaltensökonom Richard Thaler hat die höchstmögliche Auszeichnung der Ökonomen erhalten: den Alfred-Nobel-Gedächnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Der 72-jährige Amerikaner […] hat sich seine gesamte berufliche Karriere lang der Aufgabe gewidmet, die Eigenarten menschlichen Verhaltens zu vermessen und damit die sogenannte Verhaltensökonomik (behavioral economics) mitzubegründen. Mit seinen Arbeiten hat er die Wirtschaftswissenschaften „menschlicher“ gemacht, wie es in der Begründung der Akademie heißt.“

Welt am Sonntag, 15.10.2017 | Wilhelm Hofmann & Axel Ockenfels

„Was alles so herauskommen kann, wenn einer beharrlich gegen den Strom schwimmt! In dieser Woche hat der Verhaltensökonom Richard Thaler die höchstmögliche Auszeichnung der Ökonomen erhalten: den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. […] Die entscheidende Einsicht bei Thaler und seinen Mitstreitern bestand darin, die beobachteten Abweichungen von den Vorhersagen der rationalen Entscheidungstheorie als Ausdruck systematischer Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien zu begreifen, die es neu zu entdecken gälte. […] Thaler betonte insbesondere eine wichtige Erkenntnis: dass unsere Urteile und Entscheidungen oft von Dingen abhängen, die eigentlich keine Rolle spielen sollten.“

Die Zeit, 09.10.2017 | Lukas Koschnitzke

„Richard H. Thaler hat die Wirtschaftswissenschaften menschlicher gemacht […] Jetzt hat er den Wirtschaftsnobelpreis gewonnen. […] „Richard Thaler hat ganz revolutionäre Grundlagenarbeit für die Verhaltensökonomik gelegt“, sagt Axel Ockenfels, Professor an der Universität Köln und einer der international angesehensten Experten in Thalers Fachbereich. Die große Leistung des Wirtschaftsnobelpreisträgers liege darin, dass die Annahmen der klassischen Ökonomie heute viel häufiger infrage gestellt würden. […] Achim Wambach, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, lobt vor allem die typischen Verhaltensmuster, die Thaler mit seiner Forschung offengelegt habe. „In seinem Planer-Macher-Modell hat er beispielsweise gute Erklärungen dafür gefunden, wieso viele Menschen zwar langfristige Pläne machen, aber trotzdem häufig sehr kurzfristige Entscheidungen treffen“, sagt Wambach.“

FAZ, 26.09.2017 | Judith Henke

„Ein Gehaltsbonus für erfolgreiche Teamarbeit hebt nicht nur die Moral der Mitarbeiter, sondern auch den Umsatz des Unternehmens. Das gilt besonders für Branchen, in denen Angestellte wenig verdienen. „Dann wirkt bereits die Aussicht auf etwas mehr Gehalt motivierend auf die Angestellten“, sagt Guido Friebel, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt.“

Welt am Sonntag, 24.09.2017 | Tobias Kaiser

„Die Bundestagswahl ist vorbei und die Verhandlungen beginnen. Wie sie in solche Koalitionsgespräche gehen würden, haben drei Verhandlungsexperten der WAS verraten: […] Koalitionsverhandlungen sind für Spieltheoretiker sehr schwer zu analysieren, weil Ziele und Prinzipientreue der beteiligten Politiker oft nicht klar sind, erklärt Axel Ockenfels.“

RP Online, 06.09.2017 | Antje Höning

„Ökonomen lieben Rankings von Ländern und Unternehmen. Regelmäßig werden sie aber auch selbst bewertet. […] Und es sind viele Ökonomen aus Nordrhein-Westfalen unter den Top-Forschern. So kam Axel Ockenfels (Uni Köln) auf Platz 15, beim FAZ Ranking. […] Das „Handelsblatt“ stellt in seinem gestern veröffentlichten Ranking allein auf die Forschungsstärke ab und hat mehr als 3000 Volkswirte verglichen. Hier liegt Holger Strulik, Wachstums- und Gesundheitsökonom der Universität Göttingen, auf Platz eins. Aber auch NRW-Forscher sind unter den Top 20: Matthias Sutter, experimenteller Wirtschaftsforscher in Köln, und Ansgar Belke, Makroökonom von der Uni Duisburg-Essen.“

Handelsblatt, 04.09.2017 | Hans Christan Müller-Dröge

„Mehr als 3000 Ökonomen aus dem deutschsprachigen Raum wurden für das Handelsblatt-Ranking der forschungsstärksten Volkswirte berücksichtigt. Die Liste der Top 100 zeigt: Auch mit Nischen-Themen kommt man ganz nach oben. […] Am Volkswirte-Ranking, das von Forschern der Institute KOF (Zürich) und DICE (Düsseldorf) konzipiert und erstellt wird, nehmen alle zwei Jahre mehr als 3000 Forscher teil. Das Projekt wird inzwischen von einem elfköpfigen Professorenteam wissenschaftlich begleitet und von der Ökonomenvereinigung „Verein für Socialpolitik“ (VfS) unterstützt.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.2017 | o. A.

„Um zu Deutschlands wichtigsten Ökonomen zu gehören, muss ein Wirtschaftsforscher in mindestens zwei Feldern Resonanz vorweisen können: in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit, also in Politik und Medien. […] In die Gesamtwertung aufgenommen wurde, wer in Öffentlichkeit und Forschung Spuren hinterlassen hat.“

SRF – Echo der Zeit, 11.07.2017 | o. A.

„Je einfacher ein Medikamenten-Name ist, desto weniger gefährlich erscheint das Medikament dem Patienten. Das hat die deutsche Forscherin Simone Dohle herausgefunden. Ein Radio-Interview.“

Süddeutsche Zeitung, 29.06.2017 | Sebastian Herrmann

„Macht es einen Unterschied, ob ein Arzneimittel einen unaussprechlichen oder einen leicht gängigen Namen trägt? Kölner Psychologen sagen: durchaus. […] Psychologen um Simone Dohle von der Universität Köln zeigen nun, wie stark der Name eines Medikaments auf Patienten wirkt. Unaussprechliche Präparate gelten automatisch als gefährlich und riskant; geht der Name einer Arznei hingegen halbwegs flüssig über die Lippen, trifft das Gegenteil zu.“

Bento, 12.06.2017 | Pascal Dombrowicz

„Warum sind wir auf einmal so davon besessen, alles selbst zu machen? Sind wir wirklich kreativer geworden, wie es all die Magazine und Blogs versprechen, oder nur selbstverliebter? […] Es gibt Studien, die sich mit genau diesen Fragen beschäftigen. Eine fragt, inwiefern sich das Selbstmachen von Nahrung auf den Geschmack und Konsum auswirkt. Simone Dohle von der Uni Köln ließ Studenten dazu Milchshakes probieren.“

Die Welt, 01.06.2017 | o. A.

„Aufregung in der internationalen Politik: Die USA wollen aus dem vor Kurzem noch gefeierten Klimaabkommen von Paris aussteigen. Doch Wissenschaftler sehen die neuesten Pläne von Donald Trump gelassen. […] Axel Ockenfels, Professor für Ökonomie an der Universität zu Köln, meint dazu: „Eine Verweigerung der USA, mit den anderen Staaten der Welt am Tisch zu sitzen und zu kooperieren, könnte andere Länder anstecken“, und erklärt weiter, „kein Mensch und kein Staat lassen sich gerne von Trittbrettfahrern ausbeuten: Gegenseitigkeit ist das beherrschende Prinzip aller internationalen Kooperation.““

WDR 5, 16.05.2017 | Jochen Paulus

„Geschmack ist nicht nur, was die Zunge schmeckt. Das gleiche Nahrungsmittel schmeckt je nach Erwartungen, Farbe, Verpackung, Assoziationen oder musikalischer Umgebung anders. Ist Geschmack also relativ?“ Radio-Beitrag mit der Ernährungspsychologin Simone Dohle.

ntv, 25.04.2017 | o. A.

„‚Name ist Schall und Rauch‘, lässt Goethe seinen Faust in der gleichnamigen Tragödie sagen. Dass dem gar nicht so ist und ein einfach auszusprechender Name sogar einen Vertrauensvorschuss beim Gegenüber bewirken kann, können Forscher nun belegen. […] Ein leicht auszusprechender Name vermittelt ein ‚gutes Gefühl‘ und könne das Vertrauen in riskanten Situationen abrupt befördern, so das Team um Michael Zürn und Sascha Topolinski vom Social Cognition Center Cologne.“

Business Insider, 25.04.2017 | Nathalie Gaulhiac

„Vertrauen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um eine Beziehung aufzubauen. […] Aber wie bringt man Menschen dazu, einem zu vertrauen? Neben psychologischen Tricks gibt es einen entscheidenden Faktor, der von Geburt an darüber bestimmt, ob Menschen eher dazu geneigt sind, euch zu vertrauen: Euer Name. […] »Im Experiment konnten wir sehen, dass leicht auszusprechende Namen mental sozusagen ‚flüssiger‘ verarbeitet werden. Das dadurch entstehende reibungslos ‚gute Gefühl‘ fördert das Vertrauen in unser Gegenüber, ohne dass wir uns dessen unmittelbar bewusst sind«, so der Sozialpsychologe Michael Zürn.“

Welt, 24.04.2017 | o. A.

„Eltern können mit der Namenswahl die Zukunft ihres Kindes entscheidend beeinflussen. Forscher haben nun entdeckt, welche Voraussetzung ein Name erfüllen muss, um besonders vertrauenswürdig zu wirken. Leicht auszusprechende Namen vermitteln Forschern zufolge ein ‚gutes Gefühl‘ und wirken in riskanten Situationen vertrauensfördernd. Zu diesem Ergebnis kamen die Kölner Sozialpsychologen Michael Zürn und Sascha Topolinski bei einem ökonomischen Spielexperiment […].“

Kölner Stadt-Anzeiger, 28.03.2017 | o. A.

„Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den Kölner Verhaltensökonomen Axel Ockenfels […] in einen internationalen Beirat zum Thema Klimaschutz berufen. […] Ockenfels befasst sich mit der Ausgestaltung von Märkten und ökonomischer Verhaltensforschung und dabei unter anderem mit der Frage, wie Klimaverhandlungen aussehen müssten, damit es zu internationalen Kooperationen kommt.“

RP Online, 28.03.2017 | Martin Kessler

„Seine spieltheoretischen Fähigkeiten soll Ockenfels jetzt für die Politik einsetzen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat den Professor in einen internationalen Beirat berufen. Der begleitet ein OECD-Projekt, das Vorschläge erarbeiten soll, um zu belastbaren Abkommen zur Reduzierung der Erderwärmung zu kommen.“

ZDF HEUTE, 02.03.2017 | Marie Eickhoff

„Heute beginnt die Fastenzeit. Früher ging es um die Religion – wer sich heute beim Essen einschränkt, will meist abnehmen. Andere verzichten auf Alkohol, Internet oder Auto. Psychologe Wilhelm Hofmann spricht im heute.de-Interview über sinnvolles Fasten und erklärt, wie man mit Ausrutschern umgehen sollte.[…] ‚[Fasten] ist ein soziales Phänomen. Viele nehmen sich daher in der Fastenzeit vor, ein paar Pfunde zu verlieren. Deshalb verzichten sie aufs Essen. Aber wie effektiv ist das? Die wissenschaftliche Literatur lässt da skeptisch werden.‘ [erklärt Hofmann]“