Aktuelles

Pressemitteilungen & Medienberichterstattung

Pressemitteilungen

Vertreten durch Matthias Heinz erhält das Exzellenzcluster ECONtribute den „Jenny Gusyk Innovationspreis“ der Universität zu Köln. Ausgezeichnet wird das Gleichstellungskonzept …

Gemeinsam mit seinen Kollegen Gary Bolton und Ben Greiner erhält Axel Ockenfels für die Publikation „Dispute Resolution or Escalation? The …

Axel Ockenfels gehört zu den einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten Ökonomen-Ranking 2019 der Frankfurter Allgemeinen …

C-SEB hat in der 9. Förderrunde 13 Projekte zur Förderung bewilligt. Folgende Forschungsprojekte werden mit einem C-SEB Förderstipendium unterstützt: Gender …

Das Zentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten (C-SEB) schreibt regelmäßig Förderstipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich des Economic Engineering …

Am 10.12.2018 findet am ZEW in Mannheim die alljährliche Weihnachtsvorlesung der etwas anderen Art von Prof. Axel Ockenfels (Universität zu …

Adam Hahn ist der diesjährige Preisträger des Early Career Awards der Society for Personality and Social Psychology (SPSP). Die Auszeichnung …

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2018 wurde zu gleichen Teilen an William D. Nordhaus „für die Einbeziehung des Klimawandels in die …

Das Onlinemagazin In-Mind wird von der Deutschen Psychologischen Gesellschaft (DGPs) mit dem Preis für die Förderung der Psychologie ausgezeichnet. In-Mind …

Um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, veranstaltet das C-SEB auch in diesem Wintersemester 2018/2019 die zwei regelmäßig stattfindende Forschungsseminare. Im …

In den Medien

Süddeutsche Zeitung, 17.12.2019 | Bastian Brinkmann

„‚Es gäbe kein Klimaproblem, wenn jedes Land sein eigenes Klima hätte‘, sagt Axel Ockenfels. Der Klimawandel ist für ihn ein internationales Kooperationsproblem. Es sei vergleichsweise leicht, immer ambitioniertere Ziele auszurufen, wie viel CO₂ ein einzelnes Land bis zum Jahre soundso einsparen wolle. Das reiche aber nicht aus, denn es gebe nicht ausreichend Anreize für das einzelne Land, dieses Ziel wirklich zu verfolgen. Und es gibt andererseits quasi keine Strafen, wenn nicht genug reduziert wird. Damit Kooperationen in der Spieltheorie klappen, braucht es etwas, was die Forscher Reziprozität nennen. Gemeint ist: Ich mache das, wenn du es auch machst. Der Klimawandel müsse mit verpflichtenden Regeln für alle Länder angegangen werden, fordert Ockenfels.“

report-K, 26.09.2019 | Christoph Mohr

„Unter den 30 einflussreichsten Ökonomen finden sich zwei aus Köln: Michael Hüther (Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln) auf Platz 14 und der Uni Köln-Professor Axel Ockenfels auf Platz 30. Während Hüther in der Wissenschaft kaum etwas zu melden hat, verdankt er sein Standing der Medienpräsenz und dem Gehör, das ihm die Politik zu schenken scheint. Bei Ockenfels ist es genau umgekehrt: Sein gutes Abschneiden ist fast ausschließlich Ergebnis seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Was im Übrigen erstaunlich ist: Ockenfels, früh mit Arbeiten zur Spieltheorie und Verhaltensökonomie als einer der Jungstars der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland gehandelt und seit 2003 Professor in Köln, ist zwar ein ausgewiesener Wissenschaftler. Aber gerade seine jüngsten Arbeiten zur Klimapolitik, zum CO2-Bepreisung (carbon pricing) sollten ihm eigentlich ein breites öffentliches Interesse bescheren.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2019 | Kai Carstensen & Stefan Kooths

„Das Weltklima kann nur in dem Maße zum Ziel wirtschaftlichen Handelns werden, wie der Mensch in der Lage ist, die weitere Erderwärmung aufzuhalten. Andernfalls ist das Klima Teil der Umweltbedingungen, an die wir uns wohl oder übel anpassen müssen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Mensch für die bereits eingetretene Erwärmung verantwortlich ist, sondern darauf, ob er eine zukünftige Erwärmung verhindern kann. Das eine impliziert nicht das andere. […] Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels hat dies treffend als das größte Koordinationsproblem der Menschheitsgeschichte bezeichnet. Ob es gelöst werden kann, ist nicht ausgemacht.“

Kölner Stadt-Anzeiger, 08.10.2019 | Rüdiger Heimlich

„Eisschilde schrumpfen, Meeresspiegel steigen, Klimazonen und Ökosysteme verlagern sich. 2018 war das bisher wärmste Jahr in Deutschland seit der Aufzeichnung der Wetterdaten. Doch welche Ursache hat welche Wirkung? Rund um den Globus forschen Wissenschaftler über die Faktoren, die das weltweite Wetter beeinflussen, entwickeln Klimamodelle und berechnen Klimaszenarien. Doch wie zuverlässig sind ihre Vorhersagen? Im Wintersemester beschäftigt sich die Ringvorlesung der Kölner Universität mit all diesen Fragen: „Was wir über den Klimawandel sicher wissen?“ – In 13 Vorträgen werden hochkarätige Klimaforscher an jedem Montag über das Wetter und das Klima sprechen. […] Der Kölner Wirtschaftswissenschaftler Axel Ockenfels wird sich am 28. Oktober mit der Wirkungslosigkeit bisheriger internationaler Klimavereinbarungen beschäftigen und damit, wie das Kooperationsproblem gelöst werden könnte.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.09.2019 | Niklas Záboji

„Die wichtigste Herausforderung von allen ist die internationale Koordination von Klimaschutz. Im vergangenen Jahr war der Anstieg der globalen CO2-Emissionen größer als die Menge aller Emissionen in Deutschland. Außerdem werden Emissionen durch nationale Politiken oft nur verschoben. So wäre es zum Beispiel naiv zu glauben, dass das Öl, das wir nicht verfeuern, in der Erde bleiben und nicht woandershin verkauft werden würde. Wenn es also nicht nur um Wohlfühlpolitik gehen soll, ist die alles entscheidende Frage, wie wir andere Länder dazu bringen können, mitzuziehen.“

WirtschaftsWoche, 13.08.2019 | Stefan Recclus

„Eigentlich gibt es das perfekte Instrument für den globalen Klimaschutz längst: den Handel mit Emissionszertifikaten. Würden alle Länder und Branchen in sein System einbezogen, ließen sich Kapitalismus und Klimaschutz versöhnen. Die Anzahl der Zertifikate wäre begrenzt und mit ihr die globalen Emissionen. […] ´Es wäre großartig‘, sagt Ockenfels, ´wenn wir uns international auf eine gemeinsame Verpflichtung einigen könnten.'“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.07.2019 | o.A.

„Diese Woche Donnerstag kommt das Klimakabinett der Bundesregierung zu seiner nächsten Sitzung zusammen […]. Nach dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich nun auch der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums mit Vorschlägen zur Bepreisung von Treibhausgasen wie CO2 zu Wort gemeldet. Dem Gremium gehören mehr als 30 renommierte Ökonomen an, darunter der Kölner Volkswirt Axel Ockenfels. […] In seinem Gutachten, plädiert der Beirat für eine Verknüpfung von CO2-Steuer und Emissionshandel.“