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Spektrum, 10.07.2018 | Theodor Schaarschmidt

„Geld, Erfolg, Glück in der Liebe – wenn jemand besser dran ist als wir, werden wir schnell gelb vor Neid. Doch warum müssen wir unsere eigenen Leistungen immer an denen anderer messen? […] »Neidisch werden wir, wenn wir uns mit einer anderen Person vergleichen und dabei feststellen: Sie ist uns überlegen in dem, wie sie ist, was sie besitzt oder erreicht hat«, erklärt der Sozialpsychologe Jan Crusius von der Universität Köln. »Besonders schmerzhaft wird es dann, wenn wir unser Gegenüber als besonders ähnlich wahrnehmen und die entsprechenden Ziele eine hohe persönliche Relevanz für uns besitzen.« Entscheidend ist offenbar der Impuls: »Das könnte auch ich sein!«“

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