Year: 2018

Frankfurter Allgemeine, 02.11.2018 | Sandro Ambuehl und Axel Ockenfels

“Es kostet Zeit und nicht zuletzt auch emotionale Mühe, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen. […] Die von Öffentlichkeit und Gesetzgeber als alleiniges Motiv erwartete selbstlose Hilfsbereitschaft gegenüber den Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, ist oft kein ausreichendes Motiv, um sich […] aktiv einen Spenderausweis zuzulegen. Vielfach wird darüber nachgedacht, finanzielle Anreize für Organspende zu setzen. […] Finanzielle Anreize können […] zu weniger informierten Entscheidungen führen.[…] Im Ergebnis bereuen bei höheren Geldanreizen mehr Menschen später ihre Entscheidung. Menschen können auch ‘sanft angeschubst’ werden, mehr Organe zu spenden, ohne dass die ökonomischen Anreize oder die verfügbaren Optionen verändert werden müssen”, sagt Ockenfels.

The Nobel Prize for Economics 2018 was awarded in equal parts to William D. Nordhaus for “integrating climate change into …

Handelsblatt, 28.09.2018 | Bert Losse

“Durch die Digitalisierung werden sich die Preise vieler Güter künftig immer schneller verändern – und könnten womöglich für jeden Käufer unterschiedlich ausfallen. Das birgt Risiken für Transparenz und Wettbewerb. Aber auch ein paar Chancen. […] Allerdings warnen Ökonomen davor, die neue Preiswelt nur in düsteren Farben zu malen. Die Digitalisierung schafft auch neue Anwendungsmöglichkeiten, um mithilfe sekundenschnell veränderbarer Preise einzelne Märkte effizienter zu steuern. Die Ökonomen Axel Ockenfels, Peter Cramton und Richard Geddes etwa haben jüngst ein Konzept dynamisierter Mautgebühren vorgelegt, mit dem es “keine Staus mehr geben würde” (Ockenfels).”

In-Mind is awarded the prize for promoting psychology by the German Psychological Association (DGPs). Oliver Geschow and Jan Crusius accept …

TREFFPUNKT, Kundenmagazin der Sparkasse / Sonderausgabe 2.2018 S. 6-8, 12.09.2018 | Gunnar Erth

“Gute Absichten pflastern die Welt der Menschen. Auch beim Thema Geldanlage. Doch leider verhalten wir uns nicht immer rational, meint der renommierte Kölner Verhaltensökonom Professor Axel Ockenfels. […] ‘Ursache dieses Phänomens ist eine mangelnde Selbstkontrolle. Es gibt viele Dinge, die wir aufschieben, obwohl es gut wäre, sich gleich um sie zu kümmern. Das betrifft langfristige Dinge wie die Geldanlage und kurzfristige Versuchungen wie zu wenig Sport, ungesundes Essen oder zu viel Handykonsum.'”

Badische Zeitung, 05.09.2018 | Bernd Kramer

“Wettbewerbsexperten schlagen in Freiburg vor, die Marktmacht der US-Internetriesen zu beschränken. Ein im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstelltes Gutachten empfiehlt Änderungen am Wettbewerbsrecht, um es an die digitalisierte Wirtschaft anzupassen. Hintergrund sind Überlegungen, wie man der Marktmacht von US-Internetriesen wie Google einhegen kann. […] Der Ökonom Peter Cramton sprach sich in Freiburg dafür aus, möglichst viele Daten zugänglich zu machen. Ohne den Informationsaustausch zwischen Konkurrenten wäre auch der liberalisierte Strommarkt nicht möglich.”

Badische Zeitung, 04.09.2018 | Bernd Kramer

“Wie werden neue Technologien die Wirtschaft und damit auch die Gesellschaft verändern? Und wie muss die Politik reagieren? Diese zwei Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung des Vereins für Socialpolitik (VfS) in Freiburg, dem größten Ökonomen-Treffen im deutschsprachigen Raum. […] Peter Cramton, Kölner Professor für Ökonomie, sagte, der Siegeszug der Elektronik schaffe die Voraussetzung für völlig neue Märkte. Dank neuer Technik sei es mittlerweile möglich, die Position von Fahrzeugen einfach und kostengünstig festzustellen. Auf Basis der gesammelten Daten wiederum könne man die Nutzung von Straßen bepreisen und so den Verkehr steuern. Dadurch könnten Staus vermieden werden. Dieser neue Markt sei auch so zu gestalten, dass Arme nicht schlechter gestellt werden würden. Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels sagte: ‘Die Digitalisierung bietet enorme Chancen und hat uns schon jetzt enorme Vorteile gebracht.'”

Handelsblatt Global, 09.07.2018 | Malte Fischer and Fabian Ritters

“German economists are turning to game theory, the study of conflict and cooperation using mathematical models, to figure out what the EU’s best strategy might be. Should the EU hit back at Donald Trump’s tariffs, as China has done, or would that just make a bad situation worse? Game theory predicts that a trade war is the most likely outcome and could stick around for a long time. For Axel Ockenfels, one of the country’s leading economists who specialized in game theory, the situation is clear: “The trade conflict between the United States and the EU can be described with a classic game theory scenario: the Prisoner’s Dilemma.””

UPI, 02.08.2018 | Brooks Hays

“A team of economists say traffic problems in Germany and elsewhere could be eased by dynamic tolls. In an op-ed, newly published this week in the journal Nature, scientists argue the use of dynamic pricing to positively influence driving behavior and alleviate traffic pressures on congested roadways. […] Researchers claim a solution to traffic congestion is needed to save money and protect the environment, not simply to save time and avoid inconveniences. `Currently, road users who cause traffic jams, damage the environment and even incur costs are paying just as much as those who are not involved,´ Axel Ockenfels, economist at the University of Cologne, said in a news release. `Without a toll, this means that the general public is subsidizing these road users. That’s unfair.´”

Kopalnia Wiedzy, 06.08.2018 | Mariusz Bloński

“Eine Forschungsgruppe aus Köln und New York stellte ein neues Konzept zur Bewältigung von Stau vor. Ihr Problem könnte laut den Forschern mit Hilfe sich dynamisch ändernder Straßenbenutzungsgebühren gelöst werden. Peter Cramton und Axel Ockenfels von der Universität zu Köln und Richard Geddes von der Cornell University beschreiben, wie Autofahrer eine variable Gebühr für die Nutzung von Straßen zahlen würden. Eine solche Gebühr würde in Echtzeit an die Anzahl der Autos auf der Straße und deren Art und Menge der ausgestoßenen Abgase angepasst werden. Wissenschaftler glauben, dass dadurch nicht nur die Staus, sondern auch die Umweltverschmutzung reduziert wird.”

El Español, 16.08.2018 | Álvaro Hernández

“Eine neue Studie, die in der Zeitschrift `Nature’ veröffentlicht wurde, schlägt eine eigentümliche Alternative zur Flucht vor Staus vor. […] Der jüngste Vorschlag kommt durch einen Artikel in der neuesten Ausgabe des Magazins Nature, in dem die Ökonomen Peter Cramton, Axel Ockenfels (beide von der Universität Köln) und R. Richard Geddes (Cornell University) eine einzigartige Lösung vorschlagen: Mautgebühren, aber nicht genau die, welche wir gewohnt sind, auf unseren Autobahnen zu sehen (und zu bezahlen). […] Um den Verkehr zu regulieren und damit Staus zu vermeiden, wäre die von den Ökonomen vorgeschlagene Maut dynamisch: Der zu zahlende Betrag würde sich in Echtzeit ändern und sich nach mehreren Faktoren richten, einschließlich des Verkehrs auf den Straßen.”

Chosun, 06.08.2018 | o.A.

“Deutsche Ökonomen wenden sich der Spieltheorie, der Konfliktforschung und der Kooperation mit mathematischen Modellen zu, um herauszufinden, was die beste Strategie der EU sein könnte. Sollte die EU die Zölle von Donald Trump zurückschlagen, wie es China getan hat, oder würde das nur eine schlechte Situation verschlimmern? Die Spieltheorie sagt voraus, dass ein Handelskrieg das wahrscheinlichste Ergebnis ist und lange Zeit andauern könnte. Für Axel Ockenfels, einen der führenden Wirtschaftswissenschaftler des Landes, der sich auf Spieltheorie spezialisiert hat, ist die Situation klar: “Der Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der EU kann mit einem klassischen spieltheoretischen Szenario beschrieben werden: dem Gefangenendilemma”.”

Axel Ockenfels is among the most influential economists in Germany. This is evident from the recently published “Frankfurter Allgemeine Zeitung …

The Behavioral Economics project „Salience Effects in Economic Choice“ by Markus Dertwinkel-Kalt will be funded by DFG. To qualify for …

Thomas Reuters Foundation, 30.08.2018 | Peter Cramton, Axel Ockenfels and Steven Stoft

“The hardest climate problem is not CO2, or fossil fuels, or rising seas. The hard nut to crack is getting people to cooperate. Solve the cooperation problem and the rest will follow. It’s about time to open our eyes and look at the one science that matters most. The science of human cooperation.”

Rheinische Post, 17.08.2018 | Bernd Bussang

“Die täglichen Staus an den Leverkusener Autobahnkreuzen nerven Pendler, schädigen die Anwohner und kosten viel Geld. Schätzungen zufolge betrug in Deutschland der volkswirtschaftliche Schaden, der aufgrund verstopfter Straßen 2017 entstand, rund 80 Milliarden Euro. Genau dort setzen die Wissenschaftler an. Die Idee: Eine dynamische Bepreisung von Straßen soll Staus vermeiden und die Umwelt schonen. Gebühren, die in Echtzeit und standortpräzise auf das Verkehrsaufkommen reagieren und Faktoren wie Fahrzeugtyp und Abgaswerte einbeziehen, könnten den Verkehrsfluss erheblich verbessern und zu einer Verringerung der Luftverschmutzung beitragen. Professor Peter Cramton, Professor Axel Ockenfels (beide Universität zu Köln) und Professor R. Richard Geddes (Cornell University, New York, USA) stellen in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsjournals „Nature“ ihr Konzept für die Zukunft der Verkehrssteuerung vor.”

Süddeutsche Zeitung, 26.08.2018 | Georg Müller

“Des Kaisers neue Kleider? Oder sind’s doch die alten?”, fragt man sich nach der Lektüre des Forumbeitrags der deutschen Spitzenökonomen Christoph Schmidt und Axel Ockenfels in dieser Zeitung vom 06.08.2018. Ein deutscher Alleingang beim Ausstieg aus der Kohleverstromung sei kontraproduktiv für den Klimaschutz, lautet ihre These.”

Kölner Stadt-Anzeiger, 17.08.2018 | Dirk Riße

“Das Motto des Viertels liegt auf der Straße. ‘Langsam’ hat da jemand hingesprüht, und langsam geht es in der autofreien Siedlung in Nippes tatsächlich zu. […] Alternativen müssen also her. Peter Cramton, Axel Ockenfels (beide Universität Köln) und Richard Geddes (Cornell University, New York) stellen in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature“ ein Konzept für die Zukunft der Verkehrssteuerung vor. Kurz gesagt sollen Autofahrer für ihre Fahrten künftig zahlen – und zwar besonders viel dort, wo sie Staus verursachen.”

Kölnische Rundschau, 15.08.2018 | Martina Windrath

“Der Kölner Ring zur Rush Hour, nichts fährt mehr. Verkehrskollaps – Alltag auch auf den Autobahnen. Straßenverkehr ohne Staus? Was den meisten mit Blick auf die täglichen Blechkarawanen wie Science-Fiction erscheint, ist für Wirtschaftswissenschaftler aus Köln und den USA ein durchaus realistisches Szenario für die nahe Zukunft. Professor Axel Ockenfels und Professor Peter Cramton von der Universität zu Köln sowie Richard Geddes (Cornell University, New York) aus den USA konzipierten ein Modell zur Verkehrssteuerung in öffentlicher Hand. Es sieht eine Art Echtzeit-Preissystem für die Benutzung von Straßen vor – ähnlich der Gestaltung von Strommärkten mit Gebühren, die sich an aktuellem Angebot und Nachfrage orientieren.”

In the current issue of ‘Nature’, the economists Peter Cramton, Axel Ockenfels (both University of Cologne) and R. Richard Geddes …

Süddeutsche Zeitung, 05.08.2018 | Christoph M. Schmidt und Axel Ockenfels

“Ein deutscher Ausstieg aus der Kohleverstromung hilft dem Klimaschutz nicht – im Gegenteil, er schadet sogar. Denn der Kampf um eine bessere Umwelt und gegen CO2-Emissionen kann nur auf globaler Ebene geführt werden. […] Klimawandel ist ein globales Problem und kann nur wirksam bekämpft werden, wenn die internationale Klimapolitik an einem Strang zieht. Die Kohleverstromung ist dabei ein wichtiger Faktor: Sie stellt weltweit eine der wichtigsten Quellen von CO₂-Emissionen dar und ist auch für einen großen Teil der deutschen CO₂-Emissionen verantwortlich. Darum ist es richtig, darüber nachzudenken, auf welchen Wegen die Kohle zurückgedrängt werden kann.”

Kölner Stadt-Anzeiger, 02.08.2018 | Willi Feldgen

“Köln – Ein Konzept für die Zukunft der Verkehrssteuerung haben die beiden Kölner Professoren Peter Cramton und Axel Ockenfels sowie Professor Richard Geddes aus New York in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature“ vorgestellt. Eine dynamische Gebühr für die Straßennutzung soll Staus vermeiden und die Umwelt schonen. […] »Derzeit bezahlen die Verkehrsteilnehmer, die Staus verursachen, der Umwelt schaden und dadurch sogar Kosten verursachen, genau so viel wie diejenigen, die daran nicht beteiligt sind«, sagt Axel Ockenfels. […] Eine Gebühr für die Straßennutzung würde diese Kosten offenlegen und Staus verringern.”

Spektrum, 10.07.2018 | Theodor Schaarschmidt

“Geld, Erfolg, Glück in der Liebe – wenn jemand besser dran ist als wir, werden wir schnell gelb vor Neid. Doch warum müssen wir unsere eigenen Leistungen immer an denen anderer messen? […] »Neidisch werden wir, wenn wir uns mit einer anderen Person vergleichen und dabei feststellen: Sie ist uns überlegen in dem, wie sie ist, was sie besitzt oder erreicht hat«, erklärt der Sozialpsychologe Jan Crusius von der Universität Köln. »Besonders schmerzhaft wird es dann, wenn wir unser Gegenüber als besonders ähnlich wahrnehmen und die entsprechenden Ziele eine hohe persönliche Relevanz für uns besitzen.« Entscheidend ist offenbar der Impuls: »Das könnte auch ich sein!«”

The Cologne based psychologist Sascha Topolinski was appointed as “APS Fellow” by the Association for Psychological Science for his extraordinary …

Prinzip Apfelbaum, 01.07.2018 | Angelika S. Friedl

“Wann verhalten wir uns moralisch, wann nicht? Und warum fühlen wir uns besser, wenn wir anderen helfen? […] „Vor einigen Jahren zeigte eine Studie des Kölner Sozialpsychologen Wilhelm Hofmann und seiner Kollegen, wie stark moralisches Verhalten Menschen beeinflussen kann. […] Das Ergebnis: Wer moralisches Verhalten erfährt, ist im Gegenzug danach auch eher bereit, selbst moralisch zu handeln. „Wir haben es gelernt, Gutes mit Gutem zu erwidern. Das ist fast wie ein körperlicher Reflex“, schlussfolgerten die Forscher.[…] Dann gibt es noch den Einfluss einzelner Menschen. „Hier zeigt die Forschung, dass vor allem drei Faktoren wichtig sind: Wie ähnlich wir uns der anderen Person fühlen, wie erreichbar uns das Verhalten der anderen Person scheint, und wie moralisch oder unmoralisch wir uns selbst fühlen“, erklärt die Sozialpsychologin Alexandra Fleischmann vom Social Cognition Center Cologne der Universität zu Köln.”