Person: Sutter, Matthias

RP Online, 06/09/2017 | Antje Höning

“Ökonomen lieben Rankings von Ländern und Unternehmen. Regelmäßig werden sie aber auch selbst bewertet. […] Und es sind viele Ökonomen aus Nordrhein-Westfalen unter den Top-Forschern. So kam Axel Ockenfels (Uni Köln) auf Platz 15, beim FAZ Ranking. […] Das “Handelsblatt” stellt in seinem gestern veröffentlichten Ranking allein auf die Forschungsstärke ab und hat mehr als 3000 Volkswirte verglichen. Hier liegt Holger Strulik, Wachstums- und Gesundheitsökonom der Universität Göttingen, auf Platz eins. Aber auch NRW-Forscher sind unter den Top 20: Matthias Sutter, experimenteller Wirtschaftsforscher in Köln, und Ansgar Belke, Makroökonom von der Uni Duisburg-Essen.”

Handelsblatt, 04/09/2017 | Hans Christan Müller-Dröge

“Mehr als 3000 Ökonomen aus dem deutschsprachigen Raum wurden für das Handelsblatt-Ranking der forschungsstärksten Volkswirte berücksichtigt. Die Liste der Top 100 zeigt: Auch mit Nischen-Themen kommt man ganz nach oben. […] Am Volkswirte-Ranking, das von Forschern der Institute KOF (Zürich) und DICE (Düsseldorf) konzipiert und erstellt wird, nehmen alle zwei Jahre mehr als 3000 Forscher teil. Das Projekt wird inzwischen von einem elfköpfigen Professorenteam wissenschaftlich begleitet und von der Ökonomenvereinigung „Verein für Socialpolitik“ (VfS) unterstützt.”

In the recent Handelsblatt Economics Ranking 2017, Professors of the Center for Social and Economic Behavior (C-SEB) have once again …

The Economist, 02/2017

“Moral hazard is a problem that crops up frequently in economics. People behave differently if they do not face the full costs or risks of their actions: deposit insurance makes customers less careful about choosing their banks, for example.[…] A newly published paper [“Second-Degree Moral Hazard in a Real-World Credence Goods Market” by Loukas Balafoutas, Rudolf Kerschbamer and Matthias Sutter] sets out to test this secondary problem by examining a common-enough situation—taking a taxi ride in a strange city.”

Die Zeit, 24.11.2016 | Silke Weber

“Gelangweilt? Überfordert? Verhaltensökonom und Spieltheoretiker Matthias Sutter erklärt, wann es Zeit ist, den Job zu wechseln. […] ‘Wenn es eine Leitungsfunktion gibt, die für die nächsten Jahre besetzt wird und Sie davon ausgehen, dass es da jemanden gibt, der auf jeden Fall stärker wertgeschätzt ist als Sie, sollten Sie zumindest einen Wechsel in Betracht ziehen. Sie sondieren das Feld, sammeln so viele Informationen wie möglich. Letztlich ist es eine Kosten-Nutzen-Rechnung, was verliere ich, oder was gewinne ich, wenn ich woanders hingehe’, [sagt Sutter].”

Matthias Sutter was appointed Associate Editor of the Journal of the European Economic Association. Established in 2003, the journal publishes …

Matthias Sutter is the winner of the 2016 Pater Johannes Schasching prize. The prize is an initiative of the Federation …

Axel Ockenfels and Matthias Sutter are among the most influential economists in Germany. This is evident from the recently published …

Zeit Campus, 22.05.2016 | o.A.

„Matthias Sutter hat den Lehrstuhl Economics: Design and Behavior an der Universität zu Köln inne und ist (in Teilzeit) Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck. Er erforscht mit wirtschaftswissenschaftlichen Experimenten die Bedeutung der Geduld und hat darüber den Bestseller ‘Die Entdeckung der Geduld’ geschrieben.” In diesem Quiz geht es um Fragen wie: „Süßes lieber direkt verschlingen oder warten und noch mehr bekommen? Und sind Italiener hastiger als Deutsche? Ein Professor, zehn Fragen zur Geduld: Beat the Prof!”

SWR2, 03.05.2016 | Martin Hubert

„Der Mensch ist von Natur aus kein purer Egoist. Das belegen zahlreiche Experimente: Wenn Versuchspersonen Geld miteinander teilen, achten sie nicht nur auf ihren eigenen Nutzen. Sie orientieren sich auch an Regeln der Fairness und der Kooperation. Kleine Kinder lernen solche Prinzipien schon früh und verstehen den Sinn kollektiver Vereinbarungen. Auch in Jäger- und Sammler-Gesellschaften dominiert noch das Bedürfnis zu teilen. Was aber passiert damit, wenn der Mensch auf Fremde trifft oder egoistisches Verhalten mit großen Gewinnen belohnt wird?”

Die Welt, 15.03.2016 | Tobias Kaiser

„Wie hat es die AfD geschafft, so viele Nichtwähler zum Wahlgang zu animieren? Das dürften sich nicht nur die Strategen der etablierten Parteien fragen. Auch Matthias Sutter, einer der profiliertesten Verhaltensökonomen hierzulande, versucht, sich einen Reim auf die Entwicklung vom Sonntag zu machen. […] ‘Aus Sicht des Wählers war der Nutzen, den er durch seinen Wahlgang stiften konnte, weit höher als vor fünf Jahren, weil sich nicht mehr ein Einheitsbrei zur Wahl gestellt hat, sondern ein viel breiteres Spektrum als vor einigen Jahren’, sagt Sutter.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2016 | Matthias Sutter

„Die Fähigkeit, sich zu gedulden, ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg unserer Kinder in der Schule und im Leben. Aber kann man Geduld gezielt fördern? Womöglich sogar schon im Kindergarten? […] Verhaltens- und Bildungsökonomen sind sich darin einig, dass Geduld ein überaus bedeutsamer Faktor für späteren Erfolg ist, insbesondere im Hinblick auf die Bildungslaufbahn.”

Die Zeit, 30.12.2015 | k. A.

“‘Wir wissen aus der verhaltensökonomischen Forschung, dass Menschen bei Verteilungsfragen nicht nur sich selbst im Blick haben. Sie schauen auch darauf, wie sie im Vergleich zu anderen dastehen. Dabei ist ihnen nicht nur wichtig, dass sie selbst nicht schlecht dastehen. Die Leute sagen auch: Andere sollen nicht zu weit hinter mich zurückfallen (…)‘, sagt Verhaltensökonom Matthias Sutter in einem aktuellen Interview. “

The Washington Post, 04.11.2015 | Jeff Guo

„In March, Germany became the latest country to instate boardroom quotas. (…) But even supporters of women’s equality questioned if the new law was a good idea. (…) new research into the roots of gender inequality has suggested a surprising argument for giving women an artificial boost. Experiments show that policies like quotas can draw out a substantial number of qualified, but otherwise shy women who would never have put their name in the hat. (…) ‘There’s this false assumption that affirmative action rules keep the applicant pool the same,’ says Matthias Sutter, an economics professor at the University of Cologne, who has studied this phenomenon in lab experiments. ‘(…) we find that quotas really create new incentives for high performing women to enter. They change the set of applicants. They draw in the best performing women.’”

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.10.2015 | Philip Plickert

„Erodiert durch Handeln auf Märkten unsere Moral? Das sagten Ökonomen nach einem aufsehenerregenden Experiment. Doch Kritiker meinen, es sei ganz anders. Vor allem in der Gruppe agieren wir unmoralisch. […] Matthias Sutter und Kollegen erklären das damit, dass das Verantwortungsgefühl sich verteile und schwächer werde.”

In the recent Handelsblatt Economics Ranking 2015, Professors of the Center for Social and Economic Behavior (C-SEB) have once again …

Axel Ockenfels, Matthias Sutter and Achim Wambach are among the most influential economists in Germany. This is evident from the …

Matthias Sutter is a winner of the 2015 Exeter Prize for Research in Experimental Economics, Decision Theory and Behavioral Economics …

Die Presse, 11.07.2015 | Matthias Auer

„Verhaltensökonom Matthias Sutter soll die Österreicher mit kleinen ‘Schubsern’ dazu bringen, Steuern zu zahlen und Energie zu sparen. Er erklärt, warum die Bürger trotzdem frei bleiben. ‘Die Regierungen wollen zwar weiter gestalten, aber niemandem mehr lästig sein. Das ist in meinen Augen an sich ein gutes Ziel – und auch wirkungsvoll. Denn Gesetze allein verändern das Verhalten der Bürger nicht mehr unbedingt’.”

Der Standard, 13.04.2015 | Sophie-Kirsten Hausberger

„Der Handel ist weiblich, zumindest überwiegend. Dennoch sind Frauen in Führungspositionen in dieser Branche eine Seltenheit. […] ‘Frauen meiden Wettbewerb viel eher als Männer, und das von Kindheit an. Aufstiegschancen hängen aber mit der Bereitschaft zusammen, sich auch Wettbewerbssituationen zu stellen’, sagt Wirtschaftsökonom Matthias Sutter, der an der Universität Innsbruck und Universität Köln lehrt.”

WDR 5, 11.04.2015 | Henriette Jedicke

„1994 ging der Ökonomie-Nobelpreis zum ersten und bislang letzten Mal an einen Deutschen: an den Spieltheoretiker Reinhard Selten. Mithilfe seiner Erkenntnisse deckt das Bundeskartellamt heute Kartelle und verbotene Preisabsprachen zwischen Wettbewerbern auf. Matthias Sutter erklärt, wie die Spieltheorie dabei hilft, die Wirtschaft zu erklären.”

ZEIT Campus Nr. 3, 09.04.2015 | Silke Weber

„Interview mit Matthias Sutter über Datenschutz, Versicherungen und Gesundheits-Apps.”

Deutschlandfunk, 06.04.2015 | Angelika Overath

„Der Marshmallow-Test wird in jüngster Zeit immer wieder zitiert, wenn es um die Engführung von Triebverzicht und Erfolg geht. In seinem Buch mit dem provokanten Titel ‘Die Entdeckung der Geduld – Ausdauer schlägt Talent’ erklärt Matthias Sutter, Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung, dass damals nicht nur Willenskraft getestet worden sei, sondern auch Selbstkontrolle, Frustrationstoleranz und Ausdauer. Und dieses Konglomerat von emotionaler Disziplin nennt der Ökonom: Geduld.”

Detektor.fm, 05.03.2015 | Alex Hertel

„Die Frauenquote wird politische Realität. Das Gesetz, das am Freitag im Bundestag beschlossen werden soll, sieht ab 2016 eine Frauenquote von mindestens 30 Prozent in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen vor. […] Einer, der am Anfang nicht von der Quote überzeugt war, es aber durch die eigene Forschung wurde, ist der Verhaltensökonom Matthias Sutter. […] Alex Hertel hat mit ihm über Kooperation und Wettbewerb im Zusammenhang mit der Frauenquote gesprochen.”

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 27.02.2015 | Dennis Kremer

„Will ein Unternehmen gute Ergebnisse erzielen, ist ein Klima der Kooperation im Büro wichtiger als Wettbewerb, sagt der Verhaltensökonom Matthias Sutter.”