Person: Cramton, Peter

The Nobel Prize for Economics 2018 was awarded in equal parts to William D. Nordhaus for “integrating climate change into …

Handelsblatt, 28.09.2018 | Bert Losse

“Durch die Digitalisierung werden sich die Preise vieler Güter künftig immer schneller verändern – und könnten womöglich für jeden Käufer unterschiedlich ausfallen. Das birgt Risiken für Transparenz und Wettbewerb. Aber auch ein paar Chancen. […] Allerdings warnen Ökonomen davor, die neue Preiswelt nur in düsteren Farben zu malen. Die Digitalisierung schafft auch neue Anwendungsmöglichkeiten, um mithilfe sekundenschnell veränderbarer Preise einzelne Märkte effizienter zu steuern. Die Ökonomen Axel Ockenfels, Peter Cramton und Richard Geddes etwa haben jüngst ein Konzept dynamisierter Mautgebühren vorgelegt, mit dem es “keine Staus mehr geben würde” (Ockenfels).”

Badische Zeitung, 05.09.2018 | Bernd Kramer

“Wettbewerbsexperten schlagen in Freiburg vor, die Marktmacht der US-Internetriesen zu beschränken. Ein im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstelltes Gutachten empfiehlt Änderungen am Wettbewerbsrecht, um es an die digitalisierte Wirtschaft anzupassen. Hintergrund sind Überlegungen, wie man der Marktmacht von US-Internetriesen wie Google einhegen kann. […] Der Ökonom Peter Cramton sprach sich in Freiburg dafür aus, möglichst viele Daten zugänglich zu machen. Ohne den Informationsaustausch zwischen Konkurrenten wäre auch der liberalisierte Strommarkt nicht möglich.”

Badische Zeitung, 04.09.2018 | Bernd Kramer

“Wie werden neue Technologien die Wirtschaft und damit auch die Gesellschaft verändern? Und wie muss die Politik reagieren? Diese zwei Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung des Vereins für Socialpolitik (VfS) in Freiburg, dem größten Ökonomen-Treffen im deutschsprachigen Raum. […] Peter Cramton, Kölner Professor für Ökonomie, sagte, der Siegeszug der Elektronik schaffe die Voraussetzung für völlig neue Märkte. Dank neuer Technik sei es mittlerweile möglich, die Position von Fahrzeugen einfach und kostengünstig festzustellen. Auf Basis der gesammelten Daten wiederum könne man die Nutzung von Straßen bepreisen und so den Verkehr steuern. Dadurch könnten Staus vermieden werden. Dieser neue Markt sei auch so zu gestalten, dass Arme nicht schlechter gestellt werden würden. Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels sagte: ‘Die Digitalisierung bietet enorme Chancen und hat uns schon jetzt enorme Vorteile gebracht.'”

Handelsblatt Global, 09.07.2018 | Malte Fischer and Fabian Ritters

“German economists are turning to game theory, the study of conflict and cooperation using mathematical models, to figure out what the EU’s best strategy might be. Should the EU hit back at Donald Trump’s tariffs, as China has done, or would that just make a bad situation worse? Game theory predicts that a trade war is the most likely outcome and could stick around for a long time. For Axel Ockenfels, one of the country’s leading economists who specialized in game theory, the situation is clear: “The trade conflict between the United States and the EU can be described with a classic game theory scenario: the Prisoner’s Dilemma.””

UPI, 02.08.2018 | Brooks Hays

“A team of economists say traffic problems in Germany and elsewhere could be eased by dynamic tolls. In an op-ed, newly published this week in the journal Nature, scientists argue the use of dynamic pricing to positively influence driving behavior and alleviate traffic pressures on congested roadways. […] Researchers claim a solution to traffic congestion is needed to save money and protect the environment, not simply to save time and avoid inconveniences. `Currently, road users who cause traffic jams, damage the environment and even incur costs are paying just as much as those who are not involved,´ Axel Ockenfels, economist at the University of Cologne, said in a news release. `Without a toll, this means that the general public is subsidizing these road users. That’s unfair.´”

Kopalnia Wiedzy, 06.08.2018 | Mariusz Bloński

“Eine Forschungsgruppe aus Köln und New York stellte ein neues Konzept zur Bewältigung von Stau vor. Ihr Problem könnte laut den Forschern mit Hilfe sich dynamisch ändernder Straßenbenutzungsgebühren gelöst werden. Peter Cramton und Axel Ockenfels von der Universität zu Köln und Richard Geddes von der Cornell University beschreiben, wie Autofahrer eine variable Gebühr für die Nutzung von Straßen zahlen würden. Eine solche Gebühr würde in Echtzeit an die Anzahl der Autos auf der Straße und deren Art und Menge der ausgestoßenen Abgase angepasst werden. Wissenschaftler glauben, dass dadurch nicht nur die Staus, sondern auch die Umweltverschmutzung reduziert wird.”

El Español, 16.08.2018 | Álvaro Hernández

“Eine neue Studie, die in der Zeitschrift `Nature’ veröffentlicht wurde, schlägt eine eigentümliche Alternative zur Flucht vor Staus vor. […] Der jüngste Vorschlag kommt durch einen Artikel in der neuesten Ausgabe des Magazins Nature, in dem die Ökonomen Peter Cramton, Axel Ockenfels (beide von der Universität Köln) und R. Richard Geddes (Cornell University) eine einzigartige Lösung vorschlagen: Mautgebühren, aber nicht genau die, welche wir gewohnt sind, auf unseren Autobahnen zu sehen (und zu bezahlen). […] Um den Verkehr zu regulieren und damit Staus zu vermeiden, wäre die von den Ökonomen vorgeschlagene Maut dynamisch: Der zu zahlende Betrag würde sich in Echtzeit ändern und sich nach mehreren Faktoren richten, einschließlich des Verkehrs auf den Straßen.”

Thomas Reuters Foundation, 30.08.2018 | Peter Cramton, Axel Ockenfels and Steven Stoft

“The hardest climate problem is not CO2, or fossil fuels, or rising seas. The hard nut to crack is getting people to cooperate. Solve the cooperation problem and the rest will follow. It’s about time to open our eyes and look at the one science that matters most. The science of human cooperation.”

Rheinische Post, 17.08.2018 | Bernd Bussang

“Die täglichen Staus an den Leverkusener Autobahnkreuzen nerven Pendler, schädigen die Anwohner und kosten viel Geld. Schätzungen zufolge betrug in Deutschland der volkswirtschaftliche Schaden, der aufgrund verstopfter Straßen 2017 entstand, rund 80 Milliarden Euro. Genau dort setzen die Wissenschaftler an. Die Idee: Eine dynamische Bepreisung von Straßen soll Staus vermeiden und die Umwelt schonen. Gebühren, die in Echtzeit und standortpräzise auf das Verkehrsaufkommen reagieren und Faktoren wie Fahrzeugtyp und Abgaswerte einbeziehen, könnten den Verkehrsfluss erheblich verbessern und zu einer Verringerung der Luftverschmutzung beitragen. Professor Peter Cramton, Professor Axel Ockenfels (beide Universität zu Köln) und Professor R. Richard Geddes (Cornell University, New York, USA) stellen in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsjournals „Nature“ ihr Konzept für die Zukunft der Verkehrssteuerung vor.”

Kölner Stadt-Anzeiger, 17.08.2018 | Dirk Riße

“Das Motto des Viertels liegt auf der Straße. ‘Langsam’ hat da jemand hingesprüht, und langsam geht es in der autofreien Siedlung in Nippes tatsächlich zu. […] Alternativen müssen also her. Peter Cramton, Axel Ockenfels (beide Universität Köln) und Richard Geddes (Cornell University, New York) stellen in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature“ ein Konzept für die Zukunft der Verkehrssteuerung vor. Kurz gesagt sollen Autofahrer für ihre Fahrten künftig zahlen – und zwar besonders viel dort, wo sie Staus verursachen.”

Kölnische Rundschau, 15.08.2018 | Martina Windrath

“Der Kölner Ring zur Rush Hour, nichts fährt mehr. Verkehrskollaps – Alltag auch auf den Autobahnen. Straßenverkehr ohne Staus? Was den meisten mit Blick auf die täglichen Blechkarawanen wie Science-Fiction erscheint, ist für Wirtschaftswissenschaftler aus Köln und den USA ein durchaus realistisches Szenario für die nahe Zukunft. Professor Axel Ockenfels und Professor Peter Cramton von der Universität zu Köln sowie Richard Geddes (Cornell University, New York) aus den USA konzipierten ein Modell zur Verkehrssteuerung in öffentlicher Hand. Es sieht eine Art Echtzeit-Preissystem für die Benutzung von Straßen vor – ähnlich der Gestaltung von Strommärkten mit Gebühren, die sich an aktuellem Angebot und Nachfrage orientieren.”

In the current issue of ‘Nature’, the economists Peter Cramton, Axel Ockenfels (both University of Cologne) and R. Richard Geddes …

Kölner Stadt-Anzeiger, 02.08.2018 | Willi Feldgen

“Köln – Ein Konzept für die Zukunft der Verkehrssteuerung haben die beiden Kölner Professoren Peter Cramton und Axel Ockenfels sowie Professor Richard Geddes aus New York in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature“ vorgestellt. Eine dynamische Gebühr für die Straßennutzung soll Staus vermeiden und die Umwelt schonen. […] »Derzeit bezahlen die Verkehrsteilnehmer, die Staus verursachen, der Umwelt schaden und dadurch sogar Kosten verursachen, genau so viel wie diejenigen, die daran nicht beteiligt sind«, sagt Axel Ockenfels. […] Eine Gebühr für die Straßennutzung würde diese Kosten offenlegen und Staus verringern.”

The New York Times, 21.03.2018 | Winnie Hu

“A high-tech team is already scouting congestion on Manhattan’s streets. […] Now a congestion-pricing plan recommended by a state task force could significantly expand this E-ZPass infrastructure, which has also been used for cashless tolling at bridges and tunnels. But it would be harnessed for a new purpose: charging a daily fee to drive into a congestion zone from 60th Street south to the Battery during busy times. […] Rick Geddes, a professor of policy analysis and management at Cornell University, and Peter Cramton, a professor of economics at the University of Maryland and the University of Cologne, said new technologies could create a comprehensive congestion-pricing system for a city or region that would charge varying fees for using all the roads — not just targeted highway lanes or neighborhoods — so that drivers do not simply pile onto free roads and cause traffic jams elsewhere.”

Süddeutsche Zeitung, 09.02.2018 | Marc Beise

“Viele von uns hassen Staus, und trotzdem quält man sich Werktag für Werktag, Blech an Blech zur Arbeit oder nach Hause. Viele leiden still, manche laut. In diesem Zusammenhang ist der Samstagsessay “Eine Welt ohne Staus ist möglich” ein Leckerbissen. Er maßt sich an, eine ökonomische Lösung des Problems zu kennen. Die Autoren stehen für höchste fachliche Exzellenz. Peter Cramton ist einer der bekanntesten Marktdesigner weltweit und seit dem 1. Januar 2018 Professor an der Universität Köln, abgeworben von der Universität in Maryland. Was eine kleine Sensation ist – wohl noch nie ist es einer deutschen Wirtschaftsfakultät gelungen, einen US-amerikanischen Wissenschaftler dieses Kalibers nach Deutschland zu holen.”

Süddeutsche Zeitung, 09.02.2018 | Peter Cramton, Richard Geddes & Axel Ockenfels

“Die Verkehrsprobleme werden immer schlimmer, die Politik ist ratlos. Die Lösung wäre ein Markt für die Straßennutzung. […] Neuere Arbeiten zeigen, dass ganz analog die Straßennutzung effektiv gesteuert werden kann.[…] Bereits eine rudimentäre Bepreisung kann Verstopfungen und Unsicherheiten im Straßenverkehr reduzieren, weil viele Verkehrsteilnehmer vergleichsweise flexibel reagieren können.”

Peter Cramton, Axel Ockenfels, and Dirk Sliwka accepted editorial positions at the journal ‘Management Science’. As one of the world’s …

Forbes, 09.01.2017 | Hersh Shefrin

“[Hersh Shefrin] new book Behavioral Risk Management explains why deep seated psychological pitfalls underlie the biggest risk management failures from the last fifteen years, including our slow response to address global warming properly.[…] A very insightful volume […] lays out the missing components. The volume is titled Global Carbon Pricing: We Will If You Will. […] The authors of the introductory chapters that lay out the framework of the book are David MacKay, Peter Cramton, Axel Ockenfels, and Steven Stoft.”

FAZ, 18.04.2016 | Peter Cramton, Axel Ockenfels

„Strategisches Timing spielt eine wichtige Rolle bei Auktionen und an Börsen – kann aber die Markteffizienz bedrohen. Der Hochfrequenzhandel bereitet besondere Sorgen.” Was dagegen getan werden kann, erklären Peter Cramton von der Universität Maryland und Axel Ockenfels von der Universität zu Köln.

Forbes, 09.01.2016 | Hersh Shefrin

Like most New Year’s resolutions, the hope generated by the Paris climate accord last month will fade into disappointment. (…) A very insightful volume, published just a few months ago, lays out the missing components. The volume is titled Global Carbon Pricing: We Will If You Will, and its contributors include economists William Nordhaus, recent president of the American Economic Association who has been studying climate change for decades, and Nobel laureates Joseph Stiglitz and Jean Tirole. The authors of the introductory chapters that lay out the framework of the book are David MacKay, Peter Cramton, Axel Ockenfels, and Steven Stoft.

Co-operative News, 30.11.2015 | Marie-Claire Kidd

„Co-operation and co-operatives are underrepresented at COP 21, say academics and co-operators. (…) In the journal ‘Nature’, David J. C. MacKay, Peter Cramton, Axel Ockenfels and Steven Stoft say the current ‘pledge and review’ approach to cutting carbon emissions should be replaced with a co-operative approach. (…) ‘If some nations sit back and rely on others’ efforts, the incentives for anyone to act are weakened.’ (…) ‘Negotiations need to be designed to realign self-interests and promote co-operation. A common commitment can assure participants that others will match their efforts and not free-ride’.”

Deutsche Welle, 27.11.2015 | Andreas Becker

„Die Verhandlungen beim UN-Klimagipfel in Paris müssen scheitern, weil die Spielregeln falsch sind, sagen Wissenschaftler. Dabei könnte alles so einfach sein, wenn man auf das Prinzip der Gegenseitigkeit setzen würde. (…) MacKay und die Ökonomen Peter Cramton, Axel Ockenfels und Steven Stoft glauben, dass sich die Kluft zwischen nationalen Interessen und globalem Klimaschutz einfach überbrücken ließe. Statt endlos über Emissionsziele zu feilschen, sollte die Weltgemeinschaft über einen global einheitlichen Preis für Kohlendioxidemissionen verhandeln – und dabei das Prinzip der Gegenseitigkeit beachten.”

Kölner Universitäts Magazin, 23.11.2015 | Eva Schissler

„Das International Faculty Program bringt renommierte Wissenschaftler aus aller Welt nach Köln und ermöglicht Studierenden und Doktoranden so einen Blick über den eigenen Tellerrand.(…) Im Exzellenz Center schmieden Axel Ockenfels und Peter Cramton (…) bereits neue Pläne: Sie wollen ein amerikanisches Market Design Netzwerk ins Leben rufen, in dem Wissenschaftler und Praktiker aus Wirtschaft und Politik sich über die neuesten Entwicklungen austauschen können. Das Kölner Center of Excellence for Social and Economic Behavior wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Jedes Jahr soll eine Konferenz stattfinden.”

Süddeutsche Zeitung, 14.10.2015 | Jan Willmroth

„In Kürze treffen sich die Staaten der Welt in Paris, um ein neues Klimaschutz-Abkommen auszuhandeln. Geplant sind freiwillige Zusagen. Das funktioniert nicht. […] Das Verhandlungskonzept für Paris sieht vor, dass die Staaten ihre jeweils eigenen Vorschläge einreichen, anstatt wie noch vor 20 Jahren über ein gemeinsames Ziel zu beraten. […] ‘Die Staaten machen nun, was immer sie wollen’, sagt der Kölner Spieltheoretiker und Verhandlungsexperte Axel Ockenfels. ‘Die Kooperationsforschung zeigt doch eindeutig, dass das nicht funktionieren kann.’ In einem Artikel, der an diesem Donnerstag in der Fachzeitschrift ‘Nature’ erscheint, erläutert er gemeinsam mit dem Energie-Spezialisten David MacKay von der britischen Cambridge-Universität und den US-Ökonomen Peter Cramton und Steven Stoft, warum die Klimakonferenz ihr Ziel erneut verfehlen wird. […]”